aktuelles...neues...wissenswertes aus dem Dorf

Berichte und Infos...aus der Gemeinde... aus den Vereinen....aus der Presse...       

 

12.05.2017

knapp 300 km legte ein Luftballon mit diesem Zettel zurück.. Nach mühevoller Kleinarbeit konnte als Absender ein Kind einer Kindertagesstätte in Dinslaken ermittelt werden.

 

Heimatverein Abentheuer e.V stellt sich vor.   Der Heimatverein Abentheuer geht aus dem 1973 gegründeten Fremdenverkehrsverein hervor.   Erhalt von Brauchtum und die Bewahrung unserer Sprache sind uns ein Anliegen. Geschichtliches aus und über Abentheuer stehen ebenso in unserem Fokus, wie die Gestaltung der Gegenwart im Dorf.

Der Verein unterstützte in der Vergangenheit eine Fülle von Aktionen im Dorf. Die Ortschronik wurde mit einem namhaften Geldbetrag gesponsert. Örtliche Vereine erhielten Zuwendungen oder  Ruhebänke wurden im Ortsbereich aufgestellt. Eine Pressechronik mit Beiträgen über Abentheuer (1973 bis 2002) aus der Regionalpresse erstellte der Heimatverein in Eigenregie. Die Sammlung von Ansichtskarten geht auf das Engagement des Vereins zurück. Mit seiner Fußgruppe nahm der Heimatverein mehrfach am Festumzug der Rheinland-Pfalz-Tage teil. Stets kamen wir dabei gut an und konnten unserem Dorf eine sehr gute Außendarstellung geben. Daneben gibt es unter dem "Dach" des Heimatvereins eine lustige Gruppe, die sich Süssschnüsser nennt. Sie führen den alten Brauch des Hahn-Äppelche-Hahn-Singens fort und tragen dies und das zur Fasnacht bei. Regelmäßige Veranstaltungen des Heimatvereins sind der “Eierbrunch“, das alljährliche "Gasthaus Jedermann" und das "Suppenfest"

Der Heimatverein Abentheuer e.V. betreibt beispielsweise die Internetseite, die allen örtlichen Vereinen, Organisationen, Trägerschaften, Gruppierungen aber auch Einzelpersonen zur Veröffentlichung Ihrer Anliegen offen steht. Eine Email-Adresse name@abentheuer.de    bekommen Sie auch bei uns!

Werden Sie Mitglied im Heimatverein Abentheuer. Die Einzelmitgliedschaft kostet 7 Euro, die Familienmitgliedschaft 11 Euro pro Jahr. Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung unter hva@abentheuer.de

 

 

05 Mai 2017

Diese Ansichtskarte bekam ich heute. Gelaufen ist die Karte im November 1911 nach  Birkenfeld

 

 

02 Mai 2017  in eigener Sache

Nach mehr als einem Jahr ein neuer Start unserer Webseite. Es kostet Zeit und Geduld so eine Seite zu pflegen.....dazu seinem Job nach zugehen und einen Verein zu leiten....ja klar und Familie hat man auch noch.  Gerold und ich versuchen das Beste daraus zu machen. Es gibt ja auch wirklich genug zu berichten über Abentheuer. Dennoch sind wir // wären wir froh wenn wir Hilfe bekämen. Es ist leicht gesagt, es ist nix los, die Webseite wird nicht gepflegt oder im Dorf sei der Hund begraben-->>  Wenige erreichen wenig in viel Zeit -->> Viele erreichen viel in weniger Zeit

Anregungen, Kritik und Gemecker bitte an Gerold oder mich.  ...Wir können die Seite nur so aktuell halten wie wir  diese als gemeinsame Aufgabe sehen.  Bitte helft dabei abentheuer.de aktuell und interessant zu  halten 

Rudi Quack bleibt an der Spitze .....Verein Versammlung bestätigt Vorsitzenden

Abentheuer. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Sängervereinigung Abentheuer standen die Neuwahl des Vorstandes, bei der der Vorsitzende Rudi Quack in seinem Amt bestätigt wurde.

Der Tätigkeitsbericht zeigte die Vitalität des nunmehr kleinen Chors aus Abentheuer. Dies wurde durch die Teilnahme an fünf Veranstaltungen und durch die Organisation eines eigenen Weihnachtskonzertes in der Kirche Achtelsbach deutlich. Der ganze Chor freute sich auch auf Gisela Decker als neue Sängerin.

Auch Dirigent Stefan Mörschbächer war zufrieden mit den musikalischen Ergebnissen im zurückliegenden Jahr. Die Kooperation mit dem Kirchenchor Malborn sei besonders herauszustellen. Nach dem Tätigkeitsbericht wurde der alte Vorstand entlastet. Der gewählte Versammlungsleiter Rudi Fuchs und die Mitglieder dankten dem alten Vorstand unter der Leitung von Rudi Quack für die gute Arbeit in den zurückliegende zwei Jahren.

Der Vorstand der Sängervereinigung Abentheuer bleibt nach der Wahl fast unverändert. Nicht mehr zur Wahl stellte sich nach 27 Jahren Vorstandsarbeit in verschiedenen Funktionen Joachim Roszak. Ihm dankten der Vorsitzende Rudi Quack und die Mitglieder ganz herzlich. So wie das Miteinander von Kirchenchor Malborn und gemischtem Chor Abentheuer neuen Schwung brachte, soll ein Männerprojektchor für das nächste Konzert angeboten werden. Dieser steht allen interessierten Sängern offen. Das Konzert findet am 17. September in Abentheuer bei Kaffee und Kuchen statt.

Nahe Zeitung vom Mittwoch, 19. April 2017, Seite 18

 

Buswartehalle sieht wieder besser aus ...Aktion Abentheuerer stellen mithilfe der OIE mehrere Projekte fertig

Abentheuer. Wenn es darum geht, in der Gemeinde etwas zu bewegen, hat Ortsbürgermeister Klaus Goldt Glück mit seinen engagierten Mitbürgern. Allen voran der Erste Beigeordnete Walter Antes, der die Koordination von diversen Projekten, die Einsatzplanung der freiwilligen Helfer und das Beschaffen von Materialien übernahm.

Goldt zeigte sich bei einer Besichtigung der Vorhaben, die in den vergangenen Monaten über die Bühne gegangen sind, erfreut über die finanzielle Zuwendung in einer Gesamthöhe von 2000 Euro, die der regionale Energieversorgers OIE im Rahmen des Mitarbeiterprogramms „OIE macht's möglich!“ beigesteuert hat. Der besondere Dank Goldts ging in diesem Zusammenhang an OIE-Pensionärin Brigitte Arend. Durch ihr Engagement und die Unterstützung ihres ehemaligen Arbeitgebers konnte in Abentheuer ein Projekt verwirklicht werden, das auf Grund der angespannten Haushaltslage der Gemeinde in nächster Zeit nicht hätte in Angriff genommen werden können.

Denn im Laufe des Jahres 2016 wurden verschiedene Arbeiten erledigt um das Erscheinungsbild des idyllischen Dorfes zu verschönern. So hatte am Buswartehäuschen, erbaut im Fachwerkstil, der Zahn der Zeit genagt. Es war damit keine Zierde mehr für den im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes neu gestalteten Ortsmittelpunkt mit angrenzendem Mehrgenerationenplatz.

Daher erhielt das Buswartehäuschen außen wie innen einen neuen wetterfesten Anstrich. Dessen kostenintensive Dauerbeleuchtung wurde durch energiesparende LED-Lampen ersetzt und mit Bewegungsmeldern ausgestattet. Auch der gemeindeeigene Weihnachtsbaum wurde erstmals mit LED-Lichterketten geschmückt. Eine massive Metallhalterung für Weihnachts- und Maibaum wurde mithilfe von ortsansässigen Landwirten, die über geeignete Maschinen und Geräte verfügten, installiert.

Ebenso bekam eine Infotafel mit Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten im Nationalparkbereich rund um Abentheuer eine Umrahmung aus massivem Douglasienholz gezimmert. Eine stattliche Sitzgruppe direkt am Traunbach lädt die Wanderer zum Verweilen ein. Am Einstieg zum „Trauntal-Höhenweg“, der auf längerer Strecke durch den Nationalpark verläuft, wird demnächst eine Ladestation für E-Bikes installiert.

Die AG Trauntal, ein Zusammenschluss von zehn Gemeinden am Rande des Nationalparks (siehe auch Bericht auf Seite 17), hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Trauntal touristisch zu erschließen, damit es für Nationalparkbesucher und andere Touristen attraktiver wird. Die Gemeinde Abentheuer hat sich als kulturhistorischen Schatz im Dorf die ehemalige Eisenhütte als förderungswürdiges Projekt auserkoren.

Nahe Zeitung vom Samstag, 8. April 2017, Seite 18

 

Arbeitsgemeinschaft Trauntal präsentiert sich ....Projekt Veranstaltung am 6. April im Buhlenberger Gemeindehaus

VG Birkenfeld. Die zehn Gemeinden Börfink, Abentheuer, Buhlenberg, Brücken, Achtelsbach, Meckenbach, Dambach, Ellweiler, Hoppstädten-Weiersbach und Rinzenberg haben die Arbeitsgemeinschaft Trauntal gegründet, um gemeinsam die Entwicklungschancen durch die Naturparkregion zu nutzen. In Kooperation sollen Projekte entwickelt und umgesetzt werden. Im Rahmen einer Moderation und gemeinsamer Konzeptentwicklung soll die Zusammenarbeit mit Leben gefüllt werden. Bei der Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 6. April, ab 19 Uhr im Gemeindehaus Buhlenberg wird das Modellprojekt vorgestellt.

Bei dieser Veranstaltung wird Julia Kaiser vom beauftragten Planungsbüro „stadtgespräch“ aus Kaiserslautern Informationen zum Modellprojekt sowie den Beteiligungsmöglichkeiten geben. Sie stellt die Ergebnisse der bereits durchgeführten Gemeindebefragung und mögliche Themenfelder vor. In darauf folgenden Zukunftswerkstätten werden mit den Bürgern der Trauntalgemeinden gemeinsam Ideen für die Entwicklung des Trauntals gesammelt. Die Bürger im Trauntal haben also die Möglichkeit, generationenübergreifend und partnerschaftlich mit den politisch Verantwortlichen ihre Ideen zur zukunftsfähigen Weiterentwicklung der Trauntalgemeinden zu entwickeln und mögliche Projekte auszuloten. Stärken und Schwächen der Gemeinden sollen analysiert und Handlungsschwerpunkte herausgearbeitet werden. Für daraus entstehende Umsetzungsprojekte wird dann die bestmögliche Finanzierung gefunden. Zudem sollen Andock- und Schnittstellen zu anderen Projekten geöffnet werden. Die interkommunale Zusammenarbeit ebnet den Weg, die Ressourcen im Trauntal bestmöglich auszuschöpfen. Durch eine professionelle Moderation und fachliche Begleitung der Aktivitäten können gemeinsam Kooperationsprojekte und Konzeptideen über die Gemeindegrenzen hinaus entwickelt und die Trauntalgemeinden innerhalb des Naturparks gestärkt werden. Ein statisches Entwicklungskonzept ist hierbei nicht das Maßnahmenziel, vielmehr soll durch die Moderation eine flexible, dynamische und zeitlich unbegrenzte Zusammenarbeit über Grenzen hinweg angestoßen werden. Die in der AG zusammengeschlossenen Gemeinden hoffen, dass möglichst viele Bürger aus den Orten an der Auftaktveranstaltung teilnehmen.

Nahe Zeitung vom Montag, 3. April 2017, Seite 19

 

Güllelager ist für Landwirt Harald Thiel Teil eines Großprojekts, zu dem auch eine Biogasanlage in Abentheuer gehört

Seit 60 Jahren betreibt die Familie Thiel in Abentheuer Landwirtschaft. Senior Harald Thiel will den Hof, der sich auf Milchproduktion spezialisiert hat, bald an seine beiden Söhne übergeben. Um ihn zukunftssicher zu machen, investiert er in drei bereits genehmigte Bauvorhaben. „Dafür besteht Handlungsbedarf, weil die Gesetze immer strenger werden und wir die Auflagen erfüllen müssen“, sagt er. Am Stammsitz in Abentheuer sind die umfangreichen Erdarbeiten ebenfalls bereits unübersehbar. Dort werden ein neuer Boxenlaufstall mit Melkgebäude für bis zu 550 Milchkühe, ein Silo und ein hofeigener Güllebehälter errichtet. Hinzu kommt eine Biogasanlage, die mit Gülle gefüttert wird und in der Strom sowie Wärme produziert wird. Da der Gesetzgeber inzwischen aber Lagerfristen von neun Monaten vorschreibe, wenn zum Beispiel wegen schlechten Wetters oder im Winter keine Gülle auf die Felder ausgebracht werden kann, müsse er als Puffer auch den in Meckenbach vorgesehen Behälter bauen. „Die Projekte hängen alle zusammen. Ich muss das Lager dort vorhalten, sonst darf ich auch den Stall und die Biogasanlage nicht in Betrieb nehmen“, sagt Thiel. Das alles soll ab Frühjahr 2018 geschehen. In der Praxis, so betont er, werde die in Abentheuer von den Kühen produzierte Gülle direkt fünfmal pro Tag in die Biogasanlage gepumpt, wo sie dann 40 Tage im Fermenter bleibt. Die Gärreste kommen dann zurück in das hofeigene Lager. „Das reicht auch normal für die anfallenden Mengen aus“, sagt Thiel. Den Pufferbehälter in Meckenbach werde er vermutlich nur zwischen Januar und März eines jeden Jahres nutzen, ansonsten wird er leer sein. Der Landwirt stellt zudem klar, dass der Betonbehälter nach neuesten Standards, zum Beispiel mit Leckerkennung, gebaut und alle Auflagen hinsichtlich Geruchsimmissionen eingehalten werden. Den Standort bezeichnet er als „nah am Optimum“. Er sei von keinem Ort aus einsehbar, befinde sich außerhalb der vorherrschenden Windrichtung und direkt an einem befestigten Weg, der bei der Errichtung der Windräder entstand und ihn nicht zu Fahrten durchs Dorf zwingt. „Ich bin mir der Sensibilität des Themas voll bewusst. Aber da ich mich zu 100 Prozent an Recht und Gesetz gehalten habe, sehe ich die Petition gelassen. Hier wird massiv gekratzt, bevor es überhaupt juckt“, sagt Thiel über den Vorstoß der Initiative. Ärgerlich findet er zudem, „dass Gülle und Tiere inzwischen zwei Begriffe sind, bei denen bei den Leuten automatisch die roten Lichter angehen. Dass wegen der hohen gesetzlichen Vorgaben für uns Landwirte in absehbarer Zukunft viele Betriebe kaputtgehen werden, will aber keiner wahrhaben“. ax

Nahe Zeitung vom Freitag, 3. März 2017, Seite 20

 

Wenn eine Kofferwaage zum Reisehindernis wird ...Närrisches Zuschauer erleben tolle Sitzung

Abentheuer. „Übernommen haben wir die Macht, uff da Hett ist wirra Fasenacht“ – so lautete das diesjährige Motto der IG Abentheuer. Berta (Anja Geibel) und Hilde (Tanja Giebel), die Putzfrauen aus dem vergangenen Jahr, waren froh, dass sie dieses Jahr noch einmal dabei sein durften. Die Gage hätte zwar noch nicht einmal mal für eine neue Kittelschürze gereicht, aber man hatte den Frauen ja Unterstützung durch eine Praktikantin zugesichert.

Diese Praktikantin (Silke Ott) kam natürlich gleich an ihrem ersten Arbeitstag zu spät, weil sie sich im Neubaugebiet verlaufen hatte und doch schon länger nicht mehr in Abentheuer wohnt. Sie wurde gleich eingespannt und durfte mit den beiden gemeinsam das Trauntalduo and Friends (Ute Hammes, Petra Thomas, Rita Fries, Sandra Ströbele, Ellen Massierer) ansagen und beim Hettner Fastnachtslied unter Gitarrenbegleitung von Jascha Giebel unterstützen.

Mit dem ersten Sketch des Abends hatten eine Nonne (Klaudia Schröter) und ein Priester (Martin Hahnefeld) die Lacher auf ihrer Seite. Sie wurden von einem Schneesturm überrascht und fanden Unterschlupf in der Mo-Ho-Hu-Hütte, dort fehlte es ihnen jedoch an Betten und Decken.

Petra Thomas und Silke Ott heizten mit ihrem Lied „Rititi“ die Stimmung im Saal weiter an. Wolfgang Schweig und seine beiden Kinder Leon und Luca zeigten, wie die Sperrmüllverarbeitung im Nationalpark funktioniert. Zur Musik von „Highway to Hell“ bastelten sich die drei ein Motorrad und brachten die Zuschauer zum Toben. Als Büsche und Schilder fungierten Tanja Schweig, Brigitte und Darren Schröter.

Mit seinem Liedbeitrag „Herr Ober, zack, ein Helles“ animierte Martin Hahnefeld gemeinsam mit Jascha Giebel, Wolfgang Schweig und Kathrin Schröter das Publikum zum Mitsingen. Er durfte die Bühne ohne Zugabe nicht verlassen. Mit ihrem Vortrag „Zwei Möglichkeiten“ strapazierte Petra Thomas die Lachmuskeln der Narren.

Eine Kofferwaage am Neubrücker Bahnhof ist so geheimnisvoll, dass Else (Anja Geibel) und Kurt (Manfred Keppler) vor lauter Wiegen ihren Zug verpassen und die Waage sie auch noch darauf hinweist. Mit einer Werbeeinblendung der Firma Ott(o) kam Oliver Ott alias Ricardo auf die Bühne und trug das Lied „Stern von Alcunar“ vor.

Unter der Leitung von Tanja Giebel brachten Kathrin Schröter, Klaudia Schröter, Rita Fries, Ellen Massierer, Brigitte Schröter, Tanja Schweig, Anja Geibel, Ute Hammes mit ihrer Tanzaufführung „Dick und Doof“ und dem Lied „Die immer lacht“ die Zuschauer zum Jubeln, und eine Zugabe musste her.

Der Sketch „Café Erotica“, vorgetragen von Jennifer Schmitt und Martin König, war an diesem Abend eine perfekte Mischung aus Sketch und Stand-up-Comedy, sie beanspruchten die Lachmuskeln der Zuschauer. Als „Big Spender“ wurden Hans-Jörg Platz und Jascha Giebel auf die Bühne geholt.

Zwischendurch begeisterte Jascha Giebel mit Gitarre und Gesang das Publikum immer wieder. Der Sketch „Die Regierung“, vorgetragen von Kathrin Schröter, Martin Hahnefeld, Silke und Oliver Ott, zeigte dem Publikum, was passieren kann, wenn es zu Missverständnissen kommt. In Begleitung von Jascha Giebel bewarben sich die Putzfrauen Berta (Anja Geibel), Hilde (Tanja Giebel) und Jolanda (Silke Ott) erneut mit einem Tanz bei der Buhlenberger Garde. Dies wurde von dem einziehenden Prinzenpaar wohlwollend registriert.

Mit dem Buhlenberger Orden wurden Ute Hammes, Martin Hahnefeld und Bernd Massierer durch das Prinzenpaar ausgezeichnet. Für einen reibungslosen Ablauf beim Auf- und Abbau sorgten Manfred Keppler und Bernd Massierer. An der Technik war Oliver Ott für Musikeinlagen, Narrhallamarsch und Tusch verantwortlich.

Einen krönenden Abschluss fand die Veranstaltung mit der „Modenschau Sack“. Hier zeigten Sandra Ströbele als Moderatorin und die Sackmodels Ute Hammes, Ellen Massierer, Tanja Giebel, Rita Fries Klaudia Schröter, Tanja Schweig, Silke Ott, Brigitte Schröter sowie Wolfgang Schweig, wie aus einem Sack flugs eine passable Garderobe wird.

Nahe Zeitung vom Donnerstag, 2. März 2017, Seite 17

 

Neue Ideen für die ehemalige Eisenhütte ....  Kulturdenkmal Besitzer bietet ab Sommer Besichtigungen und Gießereivorführungen an Von unserem Redakteur Axel Munsteiner

Abentheuer. Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt, so ist Abentheuer mit seinen aktuell rund 470 Einwohnern ein beschaulicher Ort am Rand des Hochwalds und des Nationalparkgebiets. Doch das mit der Ruhe war nicht immer so: In frühindustrieller Zeit glühte dort der Hochofen, und es pochte das Hammerwerk der Eisenhütte, in der einst bis zu 300 Menschen unter harten Bedingungen schufteten. Heute sind davon nur noch Überreste und die Gebäude des angeschlossenen Hofguts übrig. Deren Besitzer Caspar Kampf will in Zukunft die Bedeutung der Abentheurer Hütte stärker ins Bewusstsein rücken und auf dem Gelände ab Sommer regelmäßig Führungen mit Gießereivorführungen anbieten.

Kampf lebt mit seiner Lebensgefährtin Alina Fleur Marien, Kindern und Hund seit 2010 wieder auf der Abentheurer Hütte – und zwar im einstigen Gästehaus. Nach ihrem Tod hat die Großmutter dem heute 37-jährigen Urahn der Familien Stumm und Böcking, die zu den Begründern der saarländischen Stahlindustrie wurden, das insgesamt vier Hektar große Gelände im Trauntal vermacht. „Das hier war der Abenteuerspielplatz meiner Kindheit“, erinnert sich Kampf zurück. Hauptberuflich ist er als Weinküfer bei einer Firma mit Sitz in Mülheim an der Mosel beschäftigt.

 

Die Geschichte der Eisenhütte habe ihn schon immer fasziniert. Voriges Jahr hat er dann einen Form- und Gießerkurs gemacht. 2015 hat er bereits einmal bei einer Vorführung gezeigt, wie Eisen und Metall gegossen werden. Die Besucher konnten dabei selbst Hand anlegen, ein Fernsehteam des SWR drehte und sendete diesen Beitrag auch später. Zu diesen Vorführungen will Kampf künftig regelmäßig einladen. Zudem können Führungen über die Tourist-Information des Birkenfelder Landes angefragt werden. Deren Leiterin Sandra Wenz freut sich darüber, dass Kampf die Abentheurer Hütte, die übrigens ganz aktuell vom in Köln ansässigen Landschaftsverband Rheinland zum „Objekt des Monats Januar“ gekürt wurde, nun wieder stärker in die Öffentlichkeit und das Bewusstsein der Menschen bringen will. „Zur Geschichte unserer Nationalparkregion gehören ja nicht nur die Kelten und die Römer, sondern auch die Eisenindustrie. Gerade die Zeit im 17. und 18. Jahrhundert war hierzulande super spannend. Aber obwohl sie uns so nah ist, wissen wir leider viel zu wenig darüber“, sagt Wenz.

Bald war der Wald gerodet

Dabei hatte die Hüttenindustrie auch deutliche Auswirkungen auf das Aussehen der Landschaft. Denn für die Befeuerung der Hochöfen musste mühevoll Wald eingeschlagen werden, um Holzkohle zu gewinnen. Die Folge: Irgendwann waren große Teile der Region gerodet und waldfrei. Erst unter den Preußen begann später wieder die systematische Aufforstung mit Fichten. Die wird heute, nachdem der Nationalpark eingerichtet ist, teilweise wieder in den nahe an Abentheuer gelegenen Moorgebieten am Oberlauf der Traun zurückgenommen.

Der Bach spielte auch für den Betrieb der Eisenhütte eine wichtige Rolle. Für die Produktion war nämlich essenziell, dass immer genug Wasser da war, um zum Beispiel per Blasebalg die Öfen anzuheizen. Deshalb hatten die Hüttenbesitzer in Abentheuer ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem mit Stauweihern, Wehren und einer Teilkanalisierung der Traun entwickelt. Von den 13 Wasserrädern ist aber nur noch eines übrig. Auch vom Hochofen, der Dreherei und der Eisenschmiede stehen nur noch Überreste. Einst wurde dort Gusseisen hergestellt und in schmiedbares Eisen umgewandelt.

Dafür war das Hammerwerk wichtig. Denn dort mussten die Schlacke und Kohlereste herausgeschlagen werden, die das Metall ansonsten porös gemacht hätten. „Von 300 Kilogramm Gusseisen, das aus dem Hochofen kam, blieben schließlich vielleicht etwa 100 Kilo schmiedbares Eisen übrig“, erläutert Kampf, der zudem betont: „Es muss hier ein unglaublicher Lärm geherrscht haben.“ Es ist auch davon auszugehen, dass über dem Tal der Traun oft dichte Rauchwolken waberten.

Auch Kanonenkugeln gegossen

Das in Abentheuer erzeugte Eisen wurde zum Beispiel von Nagelschmieden und Wagnern verwendet oder auch für die Produktion von Ofenrosten und -füßen genutzt. Ein wichtiger Absatzmarkt war damals auch das Militär, dem zum Beispiel Kanonenkugeln „made in Abentheuer“ verkauft wurden. Ein klarer Wettbewerbsnachteil gegenüber den später entstandenen Hütten an der Saar bestand aber darin, dass das im Hochwald erzeugte Eisen auf beschwerlichem Weg erst zur Mosel gebracht werden musste, um es dort zu verschiffen. Wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit wurde der Betrieb dann auch 1875 eingestellt.

Heute befindet sich die ehemalige Hütte zwar in einem insgesamt schlechten Zustand, Kampf will sich aber an Verbesserungen heranwagen. Allerdings räumt der junge Familienvater auch ganz offen ein: „Das alles wird nicht Knall auf Fall gehen und ist auch nicht einfach umzusetzen, weil es horrend viel Geld kosten würde. Was ich mir vorgenommen habe, ist eine Lebensaufgabe.“

Nahe Zeitung vom Freitag, 27. Januar 2017, Seite 18

 

Böller führt zu Brand     Feuerwehr Keine Verletzten bei Einsatz in Abentheuer

Abentheuer. Ein fehlgeleiteter Feuerwerkskörper war nach ersten Erkenntnissen der Ermittler vermutlich die Ursache für einen Gebäudebrand in Abentheuer, der in der Silvesternacht von einem Großaufgebot von 86 Feuerwehrleuten gelöscht werden musste. Verletzt wurde bei diesem Vorfall aber glücklicherweise niemand.

Nach Auskunft der Führungszentrale des Polizeipräsidiums Triers hatten Anwohner gegen 1 Uhr über den Notruf gemeldet, dass sich an einem unbewohnten Nebengebäude eines Anwesens in der Hauptstraße ein Feuer entzündet hatte. Als die Einsatzkräfte aus Abentheuer, Achtelsbach Birkenfeld, Brücken, Buhlenberg, Börfink, und Hoppstädten dort eintrafen, hätten sie das Gebäude bereits in Vollbrand vorgefunden.

Lars Benzel, Wehrleiter der VG Birkenfeld, bestätigt die Auskunft der Polizei, dass vermutlich ein Böller oder eine Rakete den Brand ausgelöst hat. Neben dem Haus habe ein Haufen mit Unrat gelegen, der sich wohl durch den Feuerwerkskörper entzündet habe. Der Brand habe sich dann wohl über die Gebäudefassade bis zum Dachstuhl ausgebreitet, der in Flammen aufging, sagt Benzel Ein Übergreifen des Brands auf das benachbarte Wohnhaus konnte aber verhindert werden. Den entstandenen Schaden beziffert ein Sprecher der Polizei auf rund 20 000 Euro. Im Einsatz waren auch das DRK und die VG-Wasserwerke. ax

Nahe Zeitung vom Montag, 2. Januar 2017,

 

Eisenhütte wurde zur attraktiven Ferienwohnung  .. Einweihung Familie Flick hat in zweijähriger Arbeit ein echtes Schmuckstück gezaubert ..Von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Dahmer

Abentheuer. Es war wie eine Reise in die eigene Vergangenheit. Als das Ehepaar Flick das Gebäude besichtigte, an dem sie interessiert waren – die frühere Eisenhütte –, kamen Julia Flick die Erinnerungen: „Das Haus kenne ich doch“, sagte sie zu ihrem Mann Thorsten. Und dann fiel es ihr ein: Als in der alten Eisenhütte ein Kinderheim untergebracht war, hatte sie dort ein Praktikum gemacht.

Das Ehepaar aus Birkenfeld kaufte das historische Bauwerk vor zwei Jahren, renovierte und baute es um. In diesem Monat feierten die Flicks Einweihung und luden die Öffentlichkeit ein, sich in dem Haus umzusehen. Denn das Gebäude fällt aus dem Rahmen, es ist ein mehr als 250 Jahre altes Fachwerkhaus. Die Abentheurer Hütte wurde laut Wikipedia bereits 1499 als Produktionsstätte errichtet und gilt als ältester nachweisbarer Hochofenbetrieb im Hunsrück.

Das Betriebsgebäude liegt auf der einen Straßenseite, das Wohngebäude, in dem zu Zeiten, als die Hütte noch in Betrieb war, ledige Verwaltungsangestellte untergebracht waren, auf der anderen. „In den 1990er-Jahren war dort ein Kinderheim untergebracht“, erzählt Thorsten Flick, danach habe es jahrelang leer gestanden.

„Haus vor dem Tore“ nennen die beiden das Gebäude. Eine gemütliche Ferienwohnung ist dort entstanden, die Räume sind mit großem Aufwand und viel Liebe zum Detail nach ökologischen Gesichtspunkten renoviert worden. Lehm und Kalk wurden für die Sanierung verwendet, berichtet Thorsten Flick. „Wir finden, es lohnt sich, sich für die Erhaltung alter Bausubstanz einzusetzen“, erklärt das Paar. Gefördert wurden die Arbeiten am Haus aus Mitteln des Dorferneuerungsprogramms.

An dem Tag, an dem die beiden vor zwei Jahren zum ersten Mal das Gebäude besichtigten, wurde gerade der Staatsvertrag zwischen Rheinland-Pfalz und dem Saarland für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald unterzeichnet. Zufall sei das gewesen, sagt Flick, er und seine Frau haben die Ferienwohnung nicht mit Blick auf das Schutzgebiet eingerichtet. Dennoch: Es ist zu erwarten, dass sie vom Marketingmotor Nationalpark profitieren werden. Mit dem Schutzgebiet sind die Übernachtungszahlen gestiegen, das Angebot in der VG Birkenfeld ist allerdings noch ausbaufähig. Aber es tut sich etwas.

„Seit eineinhalb, zwei Jahren haben wir verstärkt Nachfrage von potenziellen Gastgebern, die offensiv überlegen, Räumlichkeiten für die Unterbringung von Touristen umzubauen oder zu renovieren“, informiert Sandra Wenz, die Leiterin der Tourist-Info der VG Birkenfeld. Das Ehepaar Flick arbeitet mit der Tourist-Information zusammen und strebt eine Zertifizierung im Sternesystem des Deutschen Tourismusverbands (DTV) an – für die Vermarktung kann das ein entscheidender Vorteil sein. „Die Gäste orientieren sich immer mehr an solchen Kriterien, wie sie der DTV vorgibt“, sagt Wenz: Es verschafft den potenziellen Gästen Sicherheit, dass sie modernen Standard angeboten bekommen.

Die Unterbringung an historischer Stätte in der alten Eisenhütte in Abentheuer dürfte ganz im Sinn der Nationalparkanhänger sein, die die Geschichte der Region als wichtigen Teil des Gesamtkonzepts ansehen. Das Ehepaar Flick schreibt dazu: „Historische Gebäude sind ein Teil unserer Heimat und Identität. Wir wollen Mut machen und unsere Erfahrungen mit Interessierten teilen.“

Am vorigen Wochenende kamen die ersten Gäste aus Bayern. Sie wollten Bekannte in dieser Gegend besuchen. Aber vielleicht haben sie sich auch einen ersten Eindruck vom Nationalpark im Hunsrück gemacht und kommen wieder.

Nahe Zeitung vom Samstag, 15. Oktober 2016, Seite 14

 

Elias war mit 15 schon Verleger   Karriere Gymnasiast gestaltete das vegane Kochbuch seiner Mutter und liebt Lasagne     Von unserer Redakteurin Vera Müller

Abentheuer. Elias Jank ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Deutschlands jüngster Verleger. Bereits mit 15 Jahren – mittlerweile ist der junge Mann aus Abentheuer, der noch nie Fleisch gegessen hat, 17 Jahre alt – gründete er seinen eigenen Verlag, der seinen Namen trägt. Wie kam es zu dieser ungewöhnlichen Aktion?

2014/2015 schrieb seine Mutter Anita Fliegel-Jank ein veganes Kochbuch mit dem Titel „Geweihtes genießen“. Alle Bilder schoss Elias selbst. Er kümmerte sich ums Cover, die Internetseite fürs Buch und vieles mehr. „Ich wollte eigentlich schon immer irgendein selbstständiges Unternehmen eröffnen, nicht mal als Hauptberuf oder so, sondern einfach nur so nebenbei. Hauptberuflich wäre natürlich super. Als meine Mutter dann die Idee hatte, ein veganes Kochbuch zu schreiben, und bei mehreren Verlagen angefragt hatte, aber keine positiven Reaktionen erhielt, hatten wir die Idee, einen eigenen Verlag zu gründen.“ So entstand der Elias-Jank-Verlag. Elias besucht zurzeit die zwölfte Klasse des Technischen Gymnasiums Idar-Oberstein. „Gern würde ich Lehramt für Sport, Physik, Biologie oder so was in der Richtung studieren, aber auch Mediendesign und Informatik würden mich interessieren.“

Seine Hobbys sind Klettern, im Winter Snowboardfahren sowie Fotos zu schießen und zu bearbeiten: „Aber ich drehe auch gern kleine Videoclips, von denen ich dann einige auf YouTube hochlade. Ich klettere übrigens auf alles, was mir vor die Nase kommt, ob es irgendein Gerüst in der Stadt, ein Baum im Wald, ein Felsen oder in der Kletterhalle ist. Ich bin bis jetzt fast überall hochgekommen. Meine Kamera habe ich bei solchen Unternehmungen, auch beim Tauchen und Schwimmen, immer dabei. Ich gehe fast jeden Tag raus in den Wald und schieße Fotos oder beobachte Tiere. Ich bin halt ein Draußenkind.“

Elias liebt vegetarische oder vegane Lasagne. „Ich bin seit meiner Geburt Vegetarier und habe noch nie Fleisch gegessen.“ Im Buch präsentiert Anita Fliegel-Jank 67 schmackhafte vegane Rezepte, jeweils mit ansprechendem Farbfoto. Diese veganen Neuheiten aus ihrer Rezeptewelt sind einfach beschrieben und leicht zu verstehen. Auf Zwiebeln und Knoblauch verzichtet sie in ihren Rezepten, sie ersetzt sie durch ayurvedische Gewürze. Außerdem beleuchtet die Autorin im 25-seitigen Textteil, wie wichtig es ist, bewusst zu kochen. Sie erklärt, wie eine Speise während des Kochens zu echter Nahrung von Körper, Geist und vor allem für die Seele wird. Daher auch der Titel des Buchs, das für 18,90 Euro erhältlich ist: „Geweihtes genießen“.

Ein spontaner Typ sei er, erzählt Elias: „Im vergangenen Jahr ging es kurzfristig für zwei Monate in die USA. Ich war bis dahin grottenschlecht in Englisch, was sich dadurch schon ein bisschen verbessert hat. In Indien war ich auch schon zwei Monate.“

Bei aller Kreativität und Interesse an Technik, was den Verlag des Kochbuchs erst möglich machte: „Bis ich zwölf Jahre alt war, durfte ich von meiner Mama aus zu Hause nicht an den Computer, da es einige Statistiken gibt, die besagen, dass dies in einem so jungen Alter schlecht für das Gehirn sein soll. Ein paar Verwandte haben immer gesagt, dass sie mich an den Computer lassen soll, weil ich sonst nicht mehr mit der neuen Technik mitkäme … Man sieht ja, dass das wohl nicht der Fall ist. Jetzt kenne ich mich mit Programmieren, Grafikdesign, Videobearbeitung und so weiter viel besser aus als die meisten aus meiner Klasse, ich spiele nur keine Spiele. Hat also durchaus was gebracht.“

Infos unter der Adresse www.eliasjankverlag.de

Nahe Zeitung vom Mittwoch, 12. Oktober 2016, Seite 14 (0 Views)

 

Zuwachs im Museum

Der Verein für Heimatkunde freut sich über ein neues Exponat, das einen Platz im Birkenfelder Landesmuseum finden wird und dort trefflich zur am 22. Mai beginnenden Oldenburger-Ausstellung passt. In der Zeit, als das Birkenfelder Land Teil des norddeutschen Großherzogtums war, wurde nämlich in der Abentheurer Eisenhütte der Familie Böcking ein Teekessel gegossen, der nun in die Hände des Museumsteams gelangt ist. Klaus Rieger hat ihm dem Verein übergeben. Der Teekessel stand zuvor im Haus von Dr. Fillmann. Irene Blüder vom Heimatkundeverein hat im Böcking'schen Musterbuch nachgeschaut, das einen Überblick über die in Abentheuer hergestellten Waren gibt, und dabei genau das Exemplar des Teekessels entdeckt, das nun in den Besitz des Landesmuseums gekommen ist. Demnach stammt das Haushaltsgerät aus dem Jahr 1860. ax

Nahe Zeitung vom Samstag, 2. April 2016, Seite 15

Schunkellieder und Raketen

Fastnacht Ausgelassene Stimmung in Abentheuer – Nachwuchs fehlt       Abentheuer. „Noh Abentheuer geehn mir uff jere Fall, die mache nämlich Faschingsball“, so lautete das närrische Motto der Abentheurer IG Fastnacht. Auf Rollschuhen und in leuchtendem Kleid eröffnete Silke Ott um 20.11 Uhr den Abend und begrüßte die zahlreich erschienenen Narren.

Da diesmal zwei Reinemachefrauen aus Abentheuer, Hilde (Tanja Giebel und Berta (Anja Giebel) auch mal moderieren wollten, übernahmen sie die Ansage von Kathrin und Klaudia Schröter. Die zwei trafen sich als Rentner auf der Parkbank. Da man manchmal im Alter vergesslich wird, kann aus einem ursprünglich bestellten Eis schon mal ein Würstchen ohne Senf werden.

Hilde und Berta übernahmen mit ihrer begeisterten Art auch die zweite Ansage der Thomas-Määd (Petra Thomas und Silke Ott, geborene Thomas), die als Musikanten vom Hittnerland mit einem Liedbeitrag auftraten, bei dem das Publikum begeistert mitmachte. Die Aktivgruppe (Anja Geibel, Tanja Giebel, Klaudia Schröter, Rita Fries, Brigitte Schröter und Wolfgang Schweig) aus dem betreuten Seniorentreff in Abentheuer tanzte mit einem Rollatortanz zu den Klängen von „Theo, wir fahren nach Lodz“. Natürlich fehlte auch eine flotte Rock-'n'-Roll-Einlage nicht. Die Akteure durften ohne Zugabe die Bühne nicht verlassen.

Um dem Faschingsball alle Ehre zu machen, spielte das Sunshine Duo aus Brombach immer wieder Schunkellieder. Auch die Möglichkeit, zwischendurch zu tanzen, nahmen zahlreiche Gäste wahr.

Szenen einer Ehe schilderten Hugo (Manfred Keppler) und seine Frau Vanessa (Anja Geibel). Er besuchte sie auf der Arbeit und beichtete ihr in einer gemeinsamen Frühstückspause, dass die Möbel auf dem Sperrmüll gelandet sind. Hierfür wurde die erste Rakete am Abend gestartet.

Plötzlich wurde es dunkel im Saal, und auf der Bühne brillierten Tanja Schweig und Brigitte Schröter mit ihrem Tanz unter Schwarzlicht. Auch hier verlangte das Publikum eine Zugabe. Mit einer Parodie auf Emil Steinberger begeisterte Martin Hahnefeld als Schweizer Polizist am Notruftelefon in der Nachtschicht. Bühnenumbauten wurden wieder begleitet mit Schunkelliedern vom Sunshine Duo.

Mit welchen Problemen sich ein Mann heutzutage herumschlagen muss, zeigten Martin Hahnefeld und Jascha Giebel (mit Gitarre) in musikalischer Form. Dass man sich auch ohne Worte auf einer Männertoilette unter die Arme greifen kann, zeigten Tanja Giebel, Darren Schröter und Jascha Giebel. Sie erhielten hierfür eine weitere Rakete der Zuschauer. Aus Italien angereist kam Musikmanager Diterno Bolenta (Martin Hahnefeld), der drei Superstars nach Abentheuer mitgebracht hat. In kürzester Zeit verwandelte sich Martin Hahnefeld in Reinhard Mey, Udo Lindenberg und Peter Maffay und trug jeweils Lieder der Stars vor, die er umgedichtet hatte. Auch für diesen Vortrag wurde eine Rakete gestartet.

Das Buhlenberger Prinzenpaar, Prinzessin Anna I. und Prinz Marco II. stand mit Gefolge vor der Tür. Bevor sie auf die Bühne durften, nutzten Hilde und Berta die Gunst der Stunde und bewarben sich mit einem selbst einstudierten Gardetanz bei der Buhlenberger Garde. Die tanzte dann gemeinsam mit den beiden.

Prinz Marco II begrüßten die Narren im Saal, und Günter Heß bat die Aktiven Anja Geibel, Wolfgang Schweig, Jascha Giebel, Darren Schröter, Manfred Keppler und Oliver Ott zur Ordensauszeichnung auf die Bühne. Mit dem närrischen Orden der Nahe-Zeitung wurde dieses Jahr Silke Ott ausgezeichnet. Als Gastredner – der mit der roten Nase – kündigten Hilde (Tanja Giebel) und Berta (Anja Geibel) Gerhard Ding als Mops an. Er begeisterte mit „Pech gehabt“ die Narren im Saal. Zum Finale kamen nochmal alle Akteure auf die Bühne. Nur der Tatsache, dass einige Akteure mehrmals auftraten, ist es zu verdanken, dass insgesamt eine schöne Mischung zwischen Faschingsball und Sitzung entstanden ist. Auch hier fehlt es an Nachwuchs.

Nahe Zeitung vom Dienstag, 9. Februar 2016, Seite 18

 07.02.2016

Die Hütt‘ner Süssschnüsser sagen ganz herzlich D A N K E!!!

Es war – trotz des schlechten Wetters – eine erfolgreiche HAHN-ÄBBELSCHE-HAHN-TOUR durch unser Dorf!! 700 Eier , ganz viel Speck, allerhand Trinkbares sowie auch hie und da Bares für den Einkauf weiterer Zutaten waren ein hervorragendes Ergebnis. Danke sagen wir auch für manche Stärkung unterwegs und das Verständnis dafür, dass wir nicht alle angebotenen „Aufwärmer“ zu uns genommen haben.

Anderntags folgten dann unglaublich viele Abentheuerer unserer Einladung zum Eier-Brunch. Dort servierten wir kostenlos zweierlei Sorten Rührei, Eiersalat, mehrere Variationen gefüllter Eier, Eier in Senfsoße sowie Eierpfannkuchen. Die Resonanz war einfach großartig. Unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Wir Süssschnüsser mussten ganz schön die Finger rund gehen lassen, aber das machten wir gerne fürs Dorf.

 

  

Trotz des schlechten Wetters war die Stimmung närrisch zumal die Ausbeute hervorragend war

  

Alle Speisen wurden  wurden frisch zubereitet, Viele vor Ort .....Gefüllte Eier und Eiersalat in aller Früh morgens zu Hause

 

Bei so viel zuspruch lacht unser SüssSchnüsserHerz

23.01.2016

HAHN-ÄBBELSCHE-HAHN......

wird am Samstag, den 30.1.2016, wieder in Abentheuer zu hören sein. Die Hüttner Süssschnüsser machen sich auf den Weg durch's Dorf um Eier und Speck zu sammeln. Diese werden dann im Abentheuererhaus am Sonntag, 31.1.2016 ab 11 Uhr den Abentheuerern zum Verzehr angeboten. Erneut kredenzt die muntere Gruppe  zahlreiche Eiervariationen. Die Süssschnüsser freuen sich auf Euch.

 
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28.09.2015

 

Hallo liewe Heddner,  do is ma awäile awwa det Herz uffgang, wo isch oua Säid gefunn honn. Äisch sinn zwar von Uwastäin, awwa die Sprooch is jo net so wäit ousenanna!

Äisch wohne schon viele Johr in Berlin. Wo isch häid zu ännem Berliner gesaht honn "rahl disch!", do hot der nur bleed geguggt. Woher soll der
aach wisse, wat äisch gemäant hon! Do honnisch gedaacht, gugge mol, ob de "rahl disch" im Indanet finnst, unn tatsächlisch, äisch honn's
gefunn, awwa nur uff oura Säid, sunst nirjends, im ganze Netz ned! E Riesekompliment an ouch, dat Ihr oua scheen Sprooch so zu erhalle
versucht! Macht eso wäira!

Die letzte Inträäsch in ouerem Gästebuch sinn jo schon Johre her. Do honnisch gedaacht, äisch muss dat Ganze mol e weenisch ufffrische! Däät
misch fraie, mäi E-Mail bäi "scheena Gruus"wiera zw finne!

Jürgen ous Berlin

 

20.09.2015  in eigener Sache:   die Pflege dieser Interseite erfordert Zeit und Arbeit. Da die Aktiven in Reihen des Heimatvereins alle noch berufstätig sind, würden wir uns freuen, wenn sich jemand fände, der Gerold und mich bei der Internetseite unterstützt.  Meldet Euch einfach bei Uli oder Gerold

 

08.06.2015

 

Spaß und Erholung am Traunbach      Feier Mehrgenerationenplatz eingeweiht

Von unserer Reporterin Silke Bauer

 

Abentheuer.

Vorbei sind die Zeiten, in denen die Bewohner von Abentheuer einen großen Bogen um den Traunbach machten, der mit seinen zugewucherten Ufern wahrlich einen traurigen Anblick bot. Kürzlich wurde der neue Mehrgenerationenplatz auf beiden Seiten des Traunbachs von Ortsbürgermeister Klaus Goldt und Verbandsgemeindebürgermeister Bernhard Alscher feierlich eröffnet. Das von der Interessengemeinschaft und der Ortsgemeinde gemeinsam organisierte Generationenfest begann mit einem Gottesdienst und einem Auftritt des Gesangvereins Abentheuer.

Bereits 2011 hatte sich die Gemeinde im Zuge der Dorferneuerung für das Förderprogramm „Blau plus“ beworben, das die Wiederherstellung naturnaher Gewässerforciert. Schnell wurde klar, dass sich die Bürger von Abentheuer einen Mehrgenerationenplatz für ihr Dorf wünschen. Ziel des rund 334 000 Euro teuren Platzes ist es, Jung und Alt zusammenzubringen: Während die Enkel auf dem Trampolin hüpfen, Basketball spielen oder auf dem Matschspielplatz klebrige Sandkuchen produzieren, können sich Eltern und Großeltern im Wassertretbecken abkühlen, eine Runde Boule spielen oder sich unter einem der Sonnensegel entspannen.

Dem mitten durch den Ort fließenden Bach ist bei dem Bauvorhaben eine zentrale Rolle zugekommen. „Der Traunbach war ziemlich verwildert“, sagt Walter Antes, Erster Beigeordneter von Abentheuer. „Deshalb wurden erst einmal die Ufer freigeschnitten und ein kleiner Pfad angelegt.“ Zwei Brücken führen nun über den Bach, links und rechts wurden große Steinblöcke gesetzt, auf denen Kinder herumtollen dürfen. Auch einen Wassererlebnispfad gibt es: An einem 60 Meter langen Seil können sich Kinder und Erwachsene mitten durch den Bach hindurchhangeln. Eine tolle Idee für heiße Sommertage, doch am Eröffnungstag hatte keiner Lust, den Pfad auszuprobieren – das Wasser war einfach noch zu kalt.

Sehr gut angenommen wurde hingegen der Wassererlebnisworkshop des Naturparks Saar-Hunsrück, der sich vor allem an Kinder richtete. Diese durften beispielsweise Wasserproben aus dem Traunbach entnehmen und dann unter dem Mikroskop untersuchen, welche Lebewesen sich dort so tummeln. Die Erwachsenen erlernten derweil unter Anleitung von Kreissportwart Klaus Juchem die Kunst des Boulespiels oder nahmen an einer Führung über das Gelände des ehemaligen Eisenhüttenhofguts Böcking teil.

Einen Mehrgenerationenplatz zu bauen, war die richtige Entscheidung, da ist sich Walter Antes sicher. „Jeden Tag sehe ich dort Leute“, sagt Antes. „Da der Platz von der Hauptstraße aus gut einsehbar ist, halten oft Radfahrer an und nutzen ihn zum Ausruhen oder für eine Runde im Wassertretbecken.“ Auch die Bewohner der Nachbargemeinden und der Kindergarten Abentheuer nutzen das Angebot ausgiebig. Die Kindergartenkinder waren an der Gestaltung des Platzes beteiligt und haben um den Platz herum mehrere Ahorn- und Obstbäume gepflanzt. Am Eröffnungstag erhielt jedes Kind ein Schild mit seinem Namen, das am jeweiligen Baum befestigt wurde.

 

Vor allem die Kinder aus Abentheuer, aber auch Senioren und Besucher können sich jetzt am Traunbach austoben oder ausruhen. Der Mehrgenerationenplatz wurde eingeweiht.

 Fotos: Reiner Drumm Nahe Zeitung vom Montag, 8. Juni 2015,

 

März 2015 Heimatverein Abentheuer e.V. ........ Jahreshauptversammlung am 14.3.2015
Um 19:35Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende Ulrich JOERG die 20 anwesenden Mitglieder. Zunächst wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht. Es folgten der Geschäftsbericht, der Kassenbericht (beide durch U.Joerg). Zu den Höhepunkten des abgelaufenen Geschäftsjahres zählte sicher der Vereinsausflug ins Holzmuseum nach Weiperath verbunden mit dem Besuch des Konzertes der Hirschbachlerchen in der nahegelegenen Walholz-Kirche.
Der Bericht der Kassenprüfer wurde durch Hans Harth vorgetragen. Er beantragte auch die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erfolgte.
 

Klaus Goldt wurde zum Versammlungsleiter gewählt.

 

Einziger Vorschlag zur Wahl des ersten Vorsitzenden war Ulrich Joerg, der dann bei zwei Enthaltungen gewählt wurde. Unter der Leitung des neugewählten 1. Vorsitzenden wurden die Vorstandsposten wie folgt gewählt :

2. Vorsitzender: Gerold HEIDRICH,

Kassiererin: Nina SCHUNCK

Schriftführer: Hermann TSCHIERSCHKE,

1.Beisitzerin: Heike BERANG

2.Beisitzerin: Roswitha SCHAEFER

 

 

Für die als Kassenprüferin ausscheidende Petra Katruff wurde Christa Keller für zwei Jahre als Kassenprüferin nachgewählt. Einstimmig entschied sich die Versammlung dafür die bisherige Beitragsgestaltung beizubehalten. Engagiert wurde über die weitere Durchführung des Gasthauses Jedermann diskutiert. Mehrheitlich sprachen sich die Mitglieder dafür aus, dieses Jahr noch einmal zweitägig zu “öffnen“. Je nach Besuch der Veranstaltung soll dann in der nächsten Jahreshauptversammlung erneut darüber gesprochen werden.


An Vereinsterminen 2015 stehen bislang fest 30.04.2015 / 01.05.2015 Gasthaus Jedermann und am 06.09 2015 das Suppenfest. Klaus Goldt wies daraufhin, dass am 31.5 2015 ein Gemeindetag geplant sei….weitere Informationen würden diesbezüglich folgen. Angeregt wurde von Robert Stooß sich Gedanken darüber zu machen, wie man die Mitglieder persönlicher erreicht um auf die Jahreshauptversammlung hinzuweisen. Rudi Quack regte an die Webseite zeitnäher zu pflegen.


Um 20:25 Uhr beendete der 1. Vorsitzende die diesjährige Jahreshauptversammlung

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  2014 

07.07.2014 Vereinsausflug des Heimatvereins Abentheuer.e.V.

Am Sonntag, den 14.September lädt der Heimatverein seine Mitglieder sowie Interessierte zu einem Ausflug nach Weiperath und Hunolstein ein. Abfahrt soll um 11.15 Uhr in Abentheuer in der Dorfmitte sein. Im Hunolsteiner Hof werden wir gemeinsam zu Mittag essen. Die Küche des Hunolsteiner Hofs bietet deftige Hunsrücker Hausmanns Kost.

Danach steht das Holzmuseum in Weiperath auf dem Programm. Die Einrichtung des Museums ermöglicht einen Einblick in die historische Holzverarbeitung und -bearbeitung und die Holz-Nutzung in Haus und Hof. Neben der Dauerausstellung mit den Themen : Holzerfahrungsraum -  --  Die Verwandlung des Baumes  -- Leben vom Holz und  Leben mit Holz sind wechselnde Ausstellungen zu sehen.

Hier werden wir kurz nach 16 Uhr aufbrechen und um 17 Uhr in der Walholzkirche dem Konzert "Eine Reise mit Musik und Gesang" der Hirschbachlerchen lauschen. Im Anschluß fahren wir zurück nach Abentheuer.

Für die Mitglieder des HVA ist die Busfahrt und der Eintrittspreis ins Holzmuseum und zu dem Konzert frei. Für interessierte Mitreisende werden pro Kopf 10 Euro berechnet.

Es wird um Anmeldung beim 1. Vorsitzenden des HVA, Ulrich JOERG (Tel 40794) bis 2.8.2014 gebeten.

 

29.06.2014Auf zum Tango-Abenteuer nach Abentheuer!

 

Seit ca. 2 Jahren trifft sich nach erfolgreich absolvierten Anfänger- und Fortgeschrittenen-Kursen im Tango Argentino die Tangoclique jeden Dienstag ab 20:00 Uhr in Abentheuer unter der Leitung von Joachim Stolz und Kerstin Borchardt. Wir haben dort im Abentheuerer Gemeindehaus einen tollen Platz gefunden, unsere Tangobegeisterung zu verwirklichen.

Um unsere Gruppe zu vergrößern und noch mehr Tänzern diesen besonderen und wunderschönen Tanz näherzubringen, möchten wir Sie einladen, an einem neuen Anfängerkurs ab 15.07.2014 immer dienstags um 19:00 Uhr in Abentheuer teilzunehmen.

Lassen Sie sich entführen in die Welt des argentinischen Tangos. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise, bei der man mit viel Gefühl zur Poesie der Musik den Körper und die Füße bewegen lernt. Im Tangotanz werden die singenden Geigen, die Geschichten, die der Sänger erzählt und der wehmütige Klang des Bandoneons durch Bewegungen und Schritte interpretiert. Durch Fußtechniken und Figuren lernt man, wie mit den Füßen, Bögen und Schleifen auf das Parkett gemalt werden, die den geschwungenen Lettern eines Liebesgedichtes gleichen. Lassen Sie sich von der Tangomusik inspirieren und erfahren, wie es ist, mit 4 Beinen, 2 Körpern und einer Seele zu tanzen.

 Neugierig geworden, dann melden Sie sich an - wir freuen uns auf Sie!

 

15 x 1 Unterrichtsstunde – danach kann das Gelernte direkt in der Tangoclique umgesetzt und geübt werden.

Die Gebühr beträgt pro Person 40,- Euro.

Anmeldung bei: Joachim Stolz, Tel.: 06503/6583 (tagsüber) und Email: TangoJo@gmx.de

12.06.14

 

Der Traunbach wird neu erlebbar                Naturschutz Wehre in Abentheuer sind nun wieder durchlässig

M Abentheuer. Jahrelang waren die beiden Betonwehre im Traunbach in der Gemeinde Abentheuer unüberwindbare Hindernisse für Fische und andere Wasserlebewesen. Jetzt, nach Abschluss der Umbauarbeiten an den zwei Anlagen, ist die Durchgängigkeit des Gewässers wiederhergestellt. Das Wehr im Ort erhielt eine rund 20 Meter lange, flach ansteigende Sohlgleite mit Ruhezonen für die Fische. Bei der Anlage im nahe gelegenen Waldgebiet wurde eine naturnahe Wehranlage aus verzahnt gesetzten Findlingen errichtet. Für die Baumaßnahmen im Rahmen der Aktion Blau Plus hat das rheinland-pfälzische Umweltministerium insgesamt 119 000 Euro zur Verfügung gestellt. Umweltstaatssekretär Thomas Griese überreichte den entsprechenden Förderbescheid jetzt an den Birkenfelder Verbandsgemeindebürgermeister Bernhard Alscher und Ortsbürgermeister Klaus Goldt.

„Um Städte- und Dörfer dieser vom demografischen Wandel besonders betroffenen Region weiter zu entwickeln, können von der erfolgreichen Aktion Blau Plus – wie hier in Abentheuer geschehen – vielfältige Impulse ausgehen“, sagte Griese. Neben der Gewässerrenaturierung gehe es dabei unter anderem um Mehrwerte im Bereich des Natur- und Hochwasserschutzes, der Dorfinnenentwicklung sowie des Tourismus. Aber nicht nur Fische und Amphibien freuen sich über die neue Durchlässigkeit des Traunbach-Wehrs, auch die Dorfjugend erhält hier einen erfrischenden Treffpunkt im Sommer.

Weiter verwies der Staatssekretär auf die Chancen, die sich für die Verbandsgemeinde aus ihrer Lage im zukünftigen Nationalpark Hunsrück-Hochwald ergeben. „Nationalparks sind ein weltweit erfolgreicher Weg zum Naturschutz. Sie eröffnen die Möglichkeit einer vom Menschen weitgehend unbeeinflussten Naturentwicklung, aber auch neue Perspektiven für eine zukunftsfähige Entwicklung der ländlich geprägten Region. Das Konzept der Landesregierung hebt darauf ab, bei der Entwicklung der Region auf die eigenen Stärken zu setzen.“ Auch Bürgermeister Alscher freut sich: „Das ist klasse für die regionale Wertschöpfung. Und die VG muss nur einen sehr geringen Eigenanteil aufbringen.“ Alscher informierte, dass beim Projekt in Abentheuer zusammen mit den Geldern der Dorfinnenentwicklung mehrere Hunderttausend Euro investiert werden. Die VG-Verwaltung hat die Federführung bei Planung und Ausführung. „Abentheuer und das Trauntal, von Neubrücke ausgehend, sind das natürliche Tor zum Nationalpark.“ .

 

Umweltstaatssekretär Thomas Griese (2. von links) überreichte den Förderbescheid für die neue Wehranlage im Traunbach in Abentheuer an den Birkenfelder Verbandsgemeindebürgermeister Bernhard Alscher (links) und Ortsbürgermeister Klaus Goldt (rechts). Foto: Reiner Drumm

Nahe Zeitung vom Donnerstag, 12. Juni 2014, Seite 14

 

04.05.2014

Dank Kurt Stumm, wurde unsere Ansichtskartenseite erneut um ein weiteres Objekt erweitert.....53 Motive haben wir jetzt gesammelt    Wer nachschauen möchte....die Karte mit der laufenden Nummer 2 ist neu ........  LINK

03.05.2014

Dank Kurt Stumm, wurde unsere Ansichtskartenseite um ein weiteres Objekt erweitert.....52 Motive haben wir jetzt gesammelt    Wer nachschauen möchte....die Karte mit der laufenden Nummer 3 ist neu ........  LINK

23.04.2014

 

Eiserne Pferdeköpfe entwendet

Polizei Diebe im La Cachette

M Abentheuer. Unbekannte Täter entwendeten im Zeitraum zwischen Freitag, 11. April, und Donnerstag, 17. April, drei gusseiserne Pferdeköpfe vom Anwesen La Cachette in Abentheuer. Die etwa 110 Zentimeter hohen Pferdepolter waren neben der Weiheranlage der ehemaligen Gaststätte zum Anleinen von Pferden aufgestellt und auf Betonflächen fest verankert. Die seltenen antiken Pferdepolter mit Pferdekopf und Messingring haben nach Angaben der Polizei einen Wert von circa 3000 Euro. Der Diebstahl fiel erst jetzt auf.

 

Z Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei Birkenfeld unter Telefon 06782/9910

Nahe Zeitung vom Mittwoch, 23. April 2014, Seite 14

 

22.04.2014

 

Wohnwagen und Carport in Abentheuer abgebrannt

 

M Abentheuer. Das hätte böse ausgehen können. Am Samstag vernichtete ein 77-Jähriger auf seinem Anwesen zunächst mittels eines Bunsenbrenners Unkraut. Anschließend arbeitete er an der Elektrik seines Wohnwagens, der unter seinem Carport stand. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen verursachte er so einen Brand, der umgehend auf Wohnwagen und Carport übergriff und beides zerstörte. Im Wohnwagen befanden sich offenbar Gasflaschen. Darüber hinaus wurde ein angrenzendes Nachbarhaus in Mitleidenschaft gezogen. Hier schmolzen die Dämmfassade und die Dacheindeckung. Nach ersten Schätzungen beläuft sich die Schadenshöhe auf 40 000 bis 50 000 Euro. Der Brand konnte innerhalb kurzer Zeit von den Wehrangehörigen unter Kontrolle gebracht werden. vm Foto: Hosser

 

Nahe Zeitung vom Dienstag, 22. April 2014, Seite 12

 

17.04.2014

 

Musikalischer Aufbruch in den Frühling

Chorgesang Gelungenes Konzert in Abentheuer

 M Abentheuer. Ein unterhaltsames Frühlingskonzert gestaltete die Sängervereinigung Abentheuer mit dem Gemischten Chor Dienstweiler und den Männerchören Birkenfeld, Horath und Meckenbach.

Der Vorsitzende Rudolf Quack begrüßte die zahlreichen Gäste und bedankte sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit bei Stefan Mörschbächer für die 25-jährige Tätigkeit als Chorleiter der Sängervereinigung Abentheuer.

Der Abentheuerer Chor eröffnete unter Leitung von Mörschbächer das Konzert mit „Conquest of paradise“ aus dem Film „1492 – Die Eroberung des Paradieses“ und erfreute die Zuhörer mit Liedern zum Träumen wie „Sailing“ oder „Über sieben Brücken musst du geh'n“. Der MGV 1896 Meckenbach unter Rudi Karst begeisterte mit romantischen Liedern wie „Grüß Gott, du schöner Maien“ und „Riport a me“. Der Männergesangverein Birkenfeld und der Gemischte Chor Dienstweiler unter Leitung von Helmut Weirich beeindruckten die Zuhörer mit gelungenen Eigenkompositionen und Arrangements des Chorleiters wie „Hallo, hallo“ und der „Der Knirps“.

Ein Höhepunkt war die Premiere des Projektchors „Die Birdies“ der Männer und Frauen aus Birkenfeld und Dienstweiler unter Leitung von Helmut Weirich mit den Liedern „Miteinander – Füreinander“ und „Seit Ewigkeiten“. Der Männerchor Horath unter Leitung von Stefan Mörschbächer rundete die Darbietungen mit einer breiten Spanne von traditionellem bis modernem Chorgesang und Liedern wie „Der Bajazzo“ und „Abschied von Texas“ ab. An den vielen Zugaben wurde deutlich, wie gelungen die Liedauswahl war und wie gekonnt die Chöre die Lieder dargeboten hatten.

Am Rande der Veranstaltung ehrte Klaus Goldt vom deutschen Chorverband Rudolf Fuchs und Werner Möhlecke vom MGV Meckenbach für 50 Jahre aktives Singen. Für 25-jährige Chorzugehörigkeit wurden Jutta und Rudolf Quack, Rita Fries, Beate Lauer, und Klaus Rauber ausgezeichnet. Ein herzliches Dankeschön ging an Martin Thömmes für die Begleitung am Piano sowie an die vielen freiwilligen Helfer.

Zum Frühlingskonzert hatte die Sängervereinigung Abentheuer den Gemischten Chor Dienstweiler und drei Männerchöre zu Gast. Foto: Reiner Drumm

Nahe Zeitung vom Donnerstag, 17. April 2014 Seite 13

 

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25.11.2013

Bäume im Dorf gepflanzt ..................................Großeinsatz Freiwillige Helfer packen gern mit an

M Abentheuer. Im Plan der Dorferneuerung in Abentheuer stehen unter anderem die Erstellung eines Mehrgenerationenplatzes in der Ortsmitte, die Renaturierung des Traunbachs sowie die Einrichtung einer Streuobstwiese und eines Biotops am Ortseingang. In enger Zusammenarbeit und Koordination mit der Verbandsgemeindeverwaltung konnten viele Arbeiten schon in diesem Jahr abgeschlossen werden. In Abentheuer wurden im Rahmen der Dorferneuerung und der Aktion Blau in einem Großeinsatz von freiwilligen Helfern Büsche und Bäume gepflanzt – gerade noch rechtzeitig vor dem Wintereinbruch. Es wurde genau Buch darüber geführt, wo welcher Baum gepflanzt wurde. Die Bäume erhalten später eine Tafel mit Auflistung der Pflanzpaten.

Nach erledigter Arbeit sponserten das Ingenieurbüro für Umwelt und Tiefbau sowie die Baufirma Rech Heimisches vom Grill und Erfrischungsgetränke.

 

Es wurde genau Buch darüber geführt, wo welche Bäume gepflanzt wurden. Später sollen noch Tafeln mit den Pflanzdaten installiert werden.

Nahe Zeitung vom Montag, 25. November 2013, Seite 12

 

23.11.2013

Im „La Cachette“  geht es weiter ................Brandfolgen Gewaltige Dachkonstruktion wurde installiert – Innenausbau im Frühjahr geplant

Von unserem Redakteur Klaus-Peter Müller

M Abentheuer. Für die Familie Dickheiwer, Betreiber des Landgasthofs „La Cachette“ am Ortsrand von Abentheuer, ist jener Tag Ende August heute nur noch schlicht der Tag, an dem sie zurück auf null geworfen wurde. Fast alles, was sich Karl-Heinz Dickheiwer und seine Ehefrau Birgitt und nicht zuletzt ihr designierter Nachfolger in der Leitung des Hauses, Sohn Nicolai, in drei Jahrzehnten Stück für Stück aufgebaut hatten, machte damals ein Brand im Dachstuhl des historischen Gebäudes zunichte.

Nun scheinen Verzweiflung und Ratlosigkeit überwunden. Auch wenn die Hausherrin immer noch mit Tränen kämpft, wenn sie von den ersten Bergungsversuchen in den von Rauch und Löschwasser arg in Mitleidenschaft gezogenen Gasträumen berichtet. Diese Woche hievte ein 20-Meter-Kran eines Spezialunternehmens von der Mosel eine provisorische Dachkonstruktion über das verkohlte Gebälk. So können die Zimmerleute bei Abriss und Wiederaufbau des Dachstuhls weitgehend unabhängig von Witterungseinflüssen arbeiten. So kann vor allem auch das Gebäude, das bei den langwierigen Löscharbeiten Unmengen von Wasser abbekam, endlich trockengelegt werden.

Beides sind Voraussetzungen, um vielleicht im nächsten Frühjahr mit der eigentlichen Renovierung beginnen zu können, die einem kompletten Innenausbau gleichkommen wird.

Kaum mehr als ein Rohbau ist heute das sogenannte Böckingsche Schlösschen, dessen Grundmauern auf das Jahr 1820 zurückgehen, ist sich Karl-Heinz Dickheiwer im Klaren. Und fühlt sich ein bisschen an das Jahr 1979 erinnert, als er die auch damals stark renovierungsbedürftige Immobilie erwarb und daran fast ein Jahr lang bis zur Eröffnung des Restaurants werkelte.

Geklärt ist inzwischen, das niemanden eine Schuld am Feuer trifft. Der Hausherr hatte Stunden zuvor – unter anderem mit einem Gasbrenner – rund ums Haus Unkraut beseitigt. Dabei war wohl unbemerkt ein Funke übergesprungen und hatte sich unter der Holzvertäfelung der Fassade ausgebreitet. Das Ehepaar versuchte noch, den Brand zu löschen.

Als die Feuerwehr eintraf, schlugen die Flammen aber schon in den oberen Stock, griffen rasch auf den Dachstuhl über. Die Holzschindeln, prägendes Element des ehemaligen Jagdhauses eines Eisenhütten- und Sägewerksbesitzers, erschwerten die Löscharbeiten. Noch nach Stunden wurden unter der Holzverkleidung Brandnester entdeckt.

Natürlich kam ihnen nach dem Brand manch „dummes Geschwätz“ zu Ohren. Weitaus lieber erinnern sich die Dickheiwers da an all die positive Resonanz. Das beginnt mit dem Nachbar, der die Hunde aus dem brennenden Haus rettete, und endet mit vielen ehemaligen Gästen, die aus der Zeitung von dem Unglück erfuhren, sich an glückliche Stunden im Hochwald erinnerten und dem Ehepaar Mut für den Neuanfang zusprachen.

Inzwischen ist die Familie entschlossen, einen zweiten Anlauf zu versuchen, wenn Versicherung und Denkmalschutz mitspielen. Exakt wird sich der entstandene Schaden wohl nie beziffern lassen. Karl-Heinz Dickheiwer schätzt ihn grob auf 1,2 bis 1,3 Millionen Euro. Wie viel davon die Versicherung zahlen wird, ist derzeit noch ebenso unklar wie die Auflagen, die der Denkmalschutz für den Wiederaufbau und die Renovierung des Gebäudes machen wird. Gespräche oder besser Verhandlungen mit beiden werden noch im Dezember stattfinden. Sollte alles glatt laufen, wird es das „La Cachette“ in seiner alten Form trotzdem nicht mehr geben. Ein kleines Hotel mit drei oder vier Ferienwohnungen will man im Zuge der Renovierung im Obergeschoss einrichten.

Die Gasträume im Parterre, aber auch der weitläufige Park mit Teich und alten Bäumen will die Familie als dekorative Kulisse für Hochzeiten und andere Familienfeste vermarkten. Die Zeiten für ausgezeichnete Gourmet-Gastronomie, für die das „La Cachette“ bis vor wenigen Jahren noch stand, seien ohnehin vorbei, meint der heute 73-jährige Hausherr. Der Biergarten und das im Stil eines amerikanischen Diner-Restaurants geführte Savannah in der Remise des Schlösschens hatten das Feuer ohnehin unbeschadet überstanden.

Nahe Zeitung vom Samstag, 23. November 2013, Seite 16

 

 

 

Mit  großem Aufwand wird die Brandruine des „La Cachette“ bei Abentheuer derzeit überdacht, damit alles trocknen kann. Im Frühjahr sollen dann die Innenausbauarbeiten beginnen – wenn Versicherung und Denkmalschutz bei diesen Plänen der Familie Dickheiwer mitspielen. Foto: Reiner Drumm

Nahe Zeitung vom Samstag, 23. November 2013, Seite 16

 

07.11.2013

Abentheuer sagt Nein zum Nationalpark ...................Einstimmig Gemeinderat beschließt nach kurzer Aussprache: „Konzept ist nicht konsensfähig“

Von unserem Redakteur Klaus-Peter Müller

 

M Abentheuer. Nicht konsensfähig ist für die Ortsgemeinde Abentheuer das von der Landesregierung vorgelegte Konzept für einen Nationalpark Hunsrück. Einstimmig sprachen sich nicht nur die sieben in der Sitzung am Dienstag anwesenden Ratsmitglieder gegen das Papier aus. Auch der krankheitsbedingt fehlende Karl-Heinz Breid habe ihm gegenüber seine Ablehnung bekundet, teilte Ortsbürgermeister Klaus Goldt nach Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses mit.

Kurz und sachlich die vorausgegangene Aussprache: Das Konzept der Landesregierung – laut Goldt „ein Text ohne Ende“ – musste nicht mehr vorgestellt werden, es war lange genug im Internet nachzulesen. Der darin vertretene Naturschutzgedanke werde wohl von keinem abgelehnt, der durch das Projekt zu erwartende Gewinn für Bevölkerung wie Natur aber werde von Fachleuten unterschiedlich gesehen, fasste der Ortsbürgermeister zusammen.

Enttäuscht worden seien seine Erwartungen im Bereich Strukturpolitik, gab Goldt zu. Er vermisse vor allem konkrete Zahlen außer den viel zitierten zweimal 1,5 Millionen Euro, die zunächst fließen sollen. Aber beispielsweise Personal und dessen Kosten seien nirgends erwähnt. Gemessen an anderen Nationalparks seien für Werbung, Beschilderung und andere Infrastruktur Ausgaben von rund 10 Millionen Euro im Jahr als wahrscheinlich anzunehmen.

Die Landesregierung spiele nicht mit offenen Karten, hieß es aus der Ratsrunde. Man sage partout nicht, was der Nationalpark kosten wird. Stattdessen beabsichtige man nun wohl, bei den Naturparks zu kürzen, um den Nationalpark zu fördern. Das könnte Abentheuer schmerzen. Ortsbürgermeister erinnerte den Rat an dessen Beschluss vom April vergangenen Jahres: Schon damals hatte sich Abentheuer nicht interessiert gezeigt an einem Nationalpark, wollte lieber den weiteren Ausbau des Naturparks Saar-Hunsrück unterstützen. Auch dafür gebe es Fördermöglichkeiten, hatte Andrea Hefczyk, damals für Tourismus zuständige VG-Mitarbeiterin, erklärt.

Etwas Schwierigkeiten hatten Ortsbürgermeister und Rat, den ablehnenden Beschluss zu formulieren. Das Konzept einfach zur Kenntnis zu nehmen, sei zu wenig. Klare Ablehnung sollte die Stellungsnahme beinhalten, das werde auch so von der Landesregierung verlangt. Gesucht werde ein kurzer, knackiger Satz – es sei nicht gefragt, was an dem Konzept der Landesregierung gefalle und was nicht. „Die Ortsgemeinde Abentheuer hält das vorliegende Konzept der Landesregierung in Sachen Nationalpark für nicht konsensfähig“, lautete am Ende der von allen getragene Beschluss.

Kommentar      Ein hartes Wort zur rechten Zeit

An Gallier Asterix und seine Freunde erinnert das: Ein kleines Dorf am Rande des künftigen Nationalparks sagt Nein zu den Plänen aus der Landeshauptstadt. Und muss sich nun von einigen als Quertreiber, Verweigerer, vielleicht sogar Verhinderer der Nationalparkpläne beschimpfen lassen. Solches haben die Abentheurer Gemeinderäte und ihr Bürgermeister nicht verdient. Dass sie sich die Entscheidung nicht einfach gemacht haben, wurde in der Aussprache deutlich, deren kurzer Verlauf signalisierte: „Alles ist gesagt!“ Als Demokrat muss man das Nein, so hart es wirkt, akzeptieren. Man kann es auch , denn es bedeutet keineswegs das Aus für den Nationalpark. Aber es ist ein bisschen der Beweis, dass alles mit rechten Dingen zuging.

Nahe Zeitung vom Donnerstag, 7. November 2013, Seite 17

18.10.2013

Umziehen für den Job ist für viele Menschen im Kreis Birkenfeld keine Option   AUSZUG

Der Heimat den Rücken kehren und in ein Ballungsgebiet ziehen, um morgens schneller bei der Arbeit zu sein? Das kommt für viele Berufstätige aus dem Kreis Birkenfeld nicht infrage, wie unsere Umfrage in den sozialen Netzwerken ergab.  ......... Andere haben das Leben in der Stadt ausprobiert, und sind doch wieder in die Region zurückgekehrt, wie etwa Uli Joerg aus Abentheuer. „Ich bin seit 1996 auf der Schiene: täglich Neubrücke-Mainz-Neubrücke. Ich wohnte in Mainz, aber das Land bietet doch deutlich mehr Werte als es die Stadt kann“, schreibt er uns per E-Mail auf unseren Aufruf bei wer-kennt-wen. .......................mif                                                     Nahe Zeitung vom Freitag, 18. Oktober 2013, Seite 15

11.10.2013

Trauntal-Weg ist deutlich besser geworden ......Wandern Nachzertifizierung der Traumschleife bei Abentheuer ergab 71 Erlebnispunkte

 

M Abentheuer/Rinzenberg. Die Schwachstellen sind ausgemerzt: Die Traumschleife „Trauntal-Höhenweg“ hat sich bei der Zweitzertifizierung von 54 auf 71 Erlebnispunkte gesteigert. Sie erfüllt damit bereits die Vorgabe des Projektbüros Saar-Hunsrück-Steig, nach der bald alle Traumschleifen im Verbund mindestens 60 Erlebnispunkte aufweisen müssen. Um als Premiumweg beworben werden zu können, genügen 40 Punkte.

Bürgermeister Dr. Bernhard Alscher freut sich über die Punktzahl und die Verbesserung des Weges. Er bedankt sich für die „sehr gute Zusammenarbeit“ mit den Ortsgemeinden Abentheuer, Buhlenberg und Rinzenberg sowie den zuständigen Mitarbeitern des Forstamtes Birkenfeld bei der Planung und Herrichtung des Weges, ebenso bei den vielen fleißigen Helfern, die mit anpackten. Allen voran haben Thomas und Sabine Lautermann, die Wegewarte und „gute Seelen der Wanderwege in der VG“, viele Stunden mit dem Anlegen der Pfade und dem Aufstellen der Wegweiser verbracht. „Die Traumschleifen sind für die beiden eine Herzensangelegenheit – nur so kann so ein gutes Ergebnis erreicht werden“, weiß Sandra Wenz. Die Leiterin der Tourist-Information Birkenfeld hebt hervor, mit welch großem Engagement und Liebe zum Detail alle Beteiligten bei der Arbeit waren. In der VG Birkenfeld gibt es nun mit dem „neuen“ Trauntal-Höhenweg (71 Punkte) und der Nohener Naheschleife (85 Punkte) zwei hochwertige Premium-Wanderwege: „Das ist eine sehr gute Grundlage für das touristische Angebot. Wandertourismus ist derzeit der touristische Wachstumsmarkt überhaupt und für die gesamte Region von immer größer werdender Bedeutung.“

Der Rundwanderweg führt nun auch zum landschaftlich herausragenden Aussichtspunkt Vorcastell und bindet den Forellenhof Börfink mit ein. Er führt zu fast 60 Prozent über natürlichem Untergrund, fein geschotterte Wege machen einen Anteil von knapp 40 Prozent aus, Asphalt- oder Betonflächen kommen auf nur noch 2,5 Prozent der Strecke vor. Der Anteil an Pfaden und schmalen Wegen liegt bei 31,6 Prozent. Abschnitte, auf denen man mehr als 200 Meter geradeaus sehen kann, sind kaum noch zu finden (2,5 Prozent).

Die Prüfer des Deutschen Wanderinstituts vermerkten im Zertifizierungsprotokoll: „Die Markierung ist mit Liebe und Sachverstand durchgeführt worden und garantiert überall das sichere Auffinden des Weges in beiden Laufrichtungen.“ Als Tipp wurde dem Birkenfelder Traumschleifen-Team mit auf den Weg gegeben zu prüfen, ob im Bereich zwischen Forellenhof und Hujetsmühle künftig – nach der geplanten Entfichtung des Bachtales – ein Teil des Weges pfadartig an der Traun entlanggeführt werden kann. Das würde noch weitere Punkte bringen.

 

 

Nochmehr Spaß haben Wanderer nun auf dem stark verbesserten Trauntal-Höhenweg, der von Abentheuer nach Buhlenberg und Rinzenberg und übers Vorcastell knapp an Börfink vorbei durchs Trauntal zurückführt. Foto: Stefan Conradt

 

 

 

Nahe Zeitung vom Freitag, 11. Oktober 2013, Seite 20

 

12.09.2013

Herrlicher Ausblick vom Vorkastell aus     Traumschleife Der gänzlich neu konzipierte Trauntal-Höhenweg ist für Wanderer freigegeben

Von unserer Redakteurin    Gabi Vogt

 

M VG Birkenfeld. Verwunschener, länger, leiser, besser ausgeschildert. So präsentiert sich der Trauntal-Höhenweg nach einer Neukonzeption. Freigegeben ist er ab sofort. Die Verbandsgemeinde hat zusammen mit den Anrainerortsgemeinden Abentheuer, Buhlenberg und Rinzenberg kräftig investiert. So hat man sich vom Aussichtspunkt Luisenruh verabschiedet, stattdessen wird das Vorkastell angesteuert, ein Bodendenkmal aus keltischer Zeit. Eine Einkehrmöglichkeit liegt nun direkt am Weg, der Forellenhof in Börfink. Die Beschilderung wurde den neuen Regeln des Wanderleitfadens angepasst und der Streckenverlauf weiter Richtung Börfink und damit ins geplante Nationalparkgebiet verschoben.

Aktuell wird der Weg durch das Deutsche Wanderinstitut neu zertifiziert, was auch der Grund für die Neukonzeption war. Der alte Trauntalweg, der vor drei Jahren als fünfte Traumschleife im Kreis Birkenfeld eröffnet worden war, hatte 54 Punkte, die nach den neuen Kriterien des Projektbüros Saar-Hunsrück-Steig nicht mehr ausreichen, um künftig überhaupt noch als Traumschleife auftreten zu dürfen. „Wenn wir nichts gemacht hätten, wäre der Weg aus der überregionalen Traumschleifen-Bewerbung genommen worden“, sagt VG-Touristikerin Sandra Wenz, die mit dem Ergebnis auch vor der Punktevergabe des Wanderinstituts schon sehr zufrieden ist und sich über die so angestoßene Qualitätssicherung freut. Mit dem Ergebnis des Deutschen Wanderinstituts rechnet sie in etwa drei Wochen.

Die Wegeführung wurde grundlegend überarbeitet, viele Wegeabschnitte wurden komplett neu angelegt, nur die Hälfte des Wegs führt noch über die alte Traumschleifen-Strecke. Statt bisher 8,9 Kilometer ist der Trauntal-Höhenweg nun 12,4 Kilometer lang, er wurde auch von der Landesstraße 165 weggeführt. Geschotterte Waldwege sind – wo immer möglich – ausgespart.

Die neue Strecke führt im Rinzenberger Wald über schöne, verschlungene Pfade, vorbei am Rohrbach zum Saustäbel, einer ehemaligen Waldweide für das Vieh aus den Orten in der Umgebung. Mitten im Wald auf dieser Lichtung lebten um das Jahr 1850 etwa 30 Menschen. Schließlich geht es hinauf zum Vorkastell. Die keltische Fliehburg zwischen Buhlenberg und Börfink liegt auf 620 Meter Höhe. Hier hat der Wanderer den höchsten Punkt der Strecke erreicht. Ihm bietet sich ein Panoramablick über das Trauntal. Eine neue Sinnesbank lädt hier zum Verweilen ein.

Der Abstieg zum Forellenhof Börfink – er ist Einkehrmöglichkeit und auch neuer zusätzlicher Einstiegspunkt am Rundweg – ist kurz. Von dort aus geht es wieder hinauf in den Wald und oberhalb der Langwiese hinunter zur Hujetsmühle. Hier trifft der Weg auf den alten Teil der Traumschleife. Er führt auf dem verwunschenen „Wandelpfad“ am Traunbach entlang zum Eisenhüttenwehr an der alten Abentheurer Eisenhütte. Am Waldrand entlang führt der Weg vorbei an Buhlenberg wieder nach Rinzenberg. „Es steckt also ganz viel drin im neuen Trauntal-Höhenweg: Kulturgeschichte unserer Region mit der keltischen Fliehburg, der alten Waldweide und den Säge- und Hammerwerken am Traunbach, aber auch viel Ruhe, Abgeschiedenheit, Wasser und uriger Wald – ein bisschen Nationalpark lässt sich hier bereits heute spüren“, sagt Sandra Wenz.

 

 

Der malerische Traunbach, der in gewundenem Lauf durch abwechslungsreiches Waldgebiet fließt, macht unter anderem den Reiz der Traumschleife aus.

 

Nahe Zeitung vom Donnerstag, 12. September 2013, Seite 24

 

11.09.2013

 

Die böse Holi geht im Farbenrausch unter       Religion Hare-Krishna-Anhänger in Abentheuer feiern am Wochenende das Erscheinen Radhas

Von unserem Reporter  Jörg Staiber

 

M Abentheuer. Die beiden größten hinduistischen Feste liegen zeitlich sehr eng beieinander: Beim Jamastami, das in der Regel in den August fällt, wird die Ankunft Krishnas, der höchsten Persönlichkeit Gottes, gefeiert, beim Radhastami, meist im September, die Ankunft seiner ewigen Gefährtin Sri Radha. Beide Feiertage sind auch für die kleine, aber eifrige Gemeinde der Hare-Krishna-Anhänger in Abentheuer immer Anlass zu großen und bunten Festen, bei denen auch Außenstehende stets herzlich willkommen sind. Hatte man vor zwei Wochen das Jamastami-Fest begangen (wir berichteten), so wird vom kommenden Freitag bis Sonntag Radhastami gefeiert. Den Abschluss bildet am Sonntag das Holi-Fest, bei dem sich die Teilnehmer gegenseitig mit Farben bewerfen – und das in säkularisierter Form seit einiger Zeit auch Eingang in die westliche Event-Kultur gefunden hat.

„Gott ist nie allein“, erläutert Malene Baumgardt, ein Gründungsmitglied der Krishna-Gemeinde in Abentheuer, die Hintergründe des Radhastami. „Nach dem Glauben der Krishna-Gemeinde erschien die höchste Persönlichkeit des Gottes Krishna vor fünftausend Jahren auf der Erde. Aber nicht allein, sondern begleitet von seiner ewigen Gefährtin Sri Radha. Sie ist die Verkörperung der reinen Liebe zu Gott. Denn Liebe zu Gott bekommen alle – die Männer wie die Frauen – besonders durch Radhas Segnungen.“ Während in jedem Jahr das Erscheinen Krishnas groß gefeiert wird, ist der Erscheinungstag Radhas etwa zwei Wochen später eher ein „Geheimtipp“. Im Radha-Krishna-Tempel bei Abentheuer, wo übrigens das höchste Priesteramt im Gegensatz zu den allermeisten traditionellen hinduistischen Gemeinden eine Frau bekleidet, wird am Freitag, 13. September, ab 11 Uhr nach der Jahrtausende alten Tradition Indiens eine Badezeremonie für Radha zelebriert. Tagsüber gibt es dann Livemusik, Tanz und vegetarische Köstlichkeiten. Am Abend wird um 20 Uhr ein etwa einstündiges Theaterstück mit 15 Schauspielern und Musikern im traditionellen nordindischen Stil mit farbenprächtigen Kostümen und Live-Musik aufgeführt. Es erzählt eine Geschichte aus Vrindavan, wo Krishna der Legende nach aufgewachsen ist.

Am Samstag beginnt um 11 Uhr ein Vedisches Feueropfer, tagsüber werden Seminare gehalten, dazu gibt es viel Musik. Abschließender Höhepunkt am Sonntag ist das Holi-Fest, das um 13 Uhr beginnt. Es ist das Fest der Farben. Begleitet von ekstatischen Mantragesängen bewerfen sich die Teilnehmer mit Farbpulver und feiern damit die Vernichtung der Dämonin Holi, die nach alter Überlieferung von dem heiligen Knaben Prahlada mit Krishnas Hilfe besiegt wurde.

 

Beim hinduistischen uralten Holi-Fest bewerfen sich die Teilnehmer mit Farbpulver. Am kommenden Sonntag wird es auch bei der Krishna-Gemeinde in Abentheuer gefeiert.

Nahe Zeitung vom Mittwoch, 11. September 2013, Seite 24

 

31.08.2013

 

140 Köstlichkeiten zu Ehren Krishnas            Kultur Hinduistische „Weihnacht“ in Abentheuer

Von unserem Reporter  Jörg Staiber

 

M Abentheuer. Seit fast 20 Jahren lebt eine Gemeinschaft von Hare-Krishna-Jüngern bei Abentheuer auf der Hujetsmühle und betreibt dort einen Tempel. Sie haben mich eingeladen, an Jamastami, ihrem höchsten Fest, teilzunehmen. Es feiert die Erscheinung Krishnas, der höchsten Persönlichkeit Gottes, und ist dem christlichen Weihnachtsfest vergleichbar. Mehr als 200 Gäste sind gekommen, die Kennzeichen der am Anwesen parkenden Autos reichen von Hamburg bis München. Die Fahrzeuge sind durchweg solide Mittelklasse. In der Anfangszeit der Bewegung, die das Ziel hat, das Krishna-Bewusstsein in der westlichen Welt zu verbreiten, haben eher rostige Campingbusse, Enten und Käfer überwogen, erzählt mir ein Veteran der Hare-Krishna-Bewegung.

Angefangen hat das Fest schon am Vormittag mit einem bunten Kulturprogramm mit Livemusik, Tanz, Mantragesängen, Theater, kulinarischen Köstlichkeiten und einem Kinderprogramm. Das erste der beiden großen Rituale des Festes, die Badezeremonie Krishnas, soll um 20 Uhr beginnen. Der große Versammlungsraum, in dem schon den ganzen Tag über in fluktuierenden Gruppen Mantras gesungen wurden, wird immer voller. Bald wird es eng auf dem Fußboden, wo man mit gekreuzten Beinen sitzt, bis auf einige Ältere, die einen Stuhl an der Wand erwischt haben. Eine Ecke ist für eine Krippe mit dem Krishna-Baby, seiner prachtvoll gekleideten Mutter und einem Teppich voller Geschenke reserviert.

Vor dem Beginn der eigentlichen Badezeremonie wird zunächst ein langes Gebet gesprochen, das Brahma-Samhita, einer der ältesten Texte der Menschheit überhaupt, wie ich erfahre. Dann öffnen sich die reich verzierten Schiebetüren zum Altarraum. Zwei kleinere Figuren von Krishna und seinem weiblichen Gegenpart Radha, die im Gegensatz zu den beiden größeren im Mittelpunkt des Altars auch für „mobile Aufgaben bestimmt sind, stehen auf einer Schale.

Immer wieder wechselnde Priesterinnen und Priester – zu den hier in Abentheuer lebenden ist noch ein gutes Dutzend aus ganz Deutschland hinzugekommen – gießen verschiedene Flüssigkeiten über das Paar. Ich wundere mich, dass die Schale nicht voll wird. „Das sind Säfte und Milchzubereitungen, die in einem Behälter darunter aufgefangen werden“, klärt mich mein Nachbar auf. „Das ist der Nektar der Götter.“

Fast zwei Stunden lang werden die Figuren mit „Nektar“ gebadet. Dabei erklingt bis zum Ende der Zeremonie das berühmte Mantra „Hare Krishna, Hare Krishna, Krishna Krishna, Hare Hare, Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare“. Der Wechselgesang von Vorsänger und Gemeinde hat zwar eine gewisse hypnotisierende Wirkung, ist aber – auch im Gegensatz zu meinen eigenen Erwartungen – alles andere als monoton. Dafür sorgen schon allein die exzellente Qualität des Vorsängers und seiner Begleiter auf den traditionellen Instrumenten Harmonium, Zimbeln und Trommel, die mal in für westliche Ohren recht vertrackten Rhythmen spielen, mal das Tempo so weit anziehen, dass einige Jugendliche am Rand des Geschehens eine Art Pogo tanzen, um dann die Zuhörer wieder in einer ruhigen, sakralen und meditativen Stimmung versinken zu lassen.

Doch dann fällt irgendwann ein Vorhang, wie zu einer Zugabe kommen noch einmal zwei Priester hinaus und recken die Figuren der begeisterten Gemeinde entgegen. Nun heißt es, fast zwei Stunden bis Mitternacht warten. Zeit für Unterhaltungen mit dem bunt gemischten Publikum. So hat sich die indische Gemeinde Idar-Oberstein in diesem Jahr entschlossen, das Jamastami-Fest erstmals auf der Hujetsmühle zu feiern, und ist mit 50 Leuten angereist.

Es ist Mitternacht, der Saal hat sich wieder gefüllt und es herrscht eine freudig-angespannte Stimmung wie vor der weihnachtlichen Bescherung. Ein Priester tritt vor den verschlossenen Altar und bläst in eine Muschel. Die Leute springen auf und drängen sich – nach Männern und Frauen getrennt – vor den Altar. Der ist inzwischen komplett neu geschmückt worden, und auf dem Fußboden stehen dicht an dicht Schalen voll mit Speisen. 140 verschiedene vegetarische Köstlichkeiten haben die Priester für Krishna und Radha gekocht. Da bleibt sehr viel übrig für das fröhliche und ausgiebige Festmahl, das die 250 Gäste gleich feiern werden. Und zu trinken gibt es dazu göttlichen Nektar: das Badewasser von Krishna und Radha.

 

Jamastami ist der höchste hinduistische Feiertag und mit dem christlichen Weihnachtsfest vergleichbar. Die Krishna-Gemeinschaft auf der Hujetsmühle veranstaltet aus diesem Anlass ein mehrtägiges Festival, bei dem es überaus fröhlich und farbenfroh zugeht. So gibt es ein buntes Kulturprogramm mit Musik, Tanz und Theater. Einer der beiden Höhepunkte ist die Badezeremonie Krishnas (rechts unten).

Nahe Zeitung vom Samstag, 31. August 2013

 

24.08.2013

 

Schaden liegt bei weit über einer Million Euro

Brand Feuerwehreinsatz am „La Cachette“ ..........Von unserem Redakteur Klaus-Peter Müller

 

Instandsetzungsarbeiten haben nach Einschätzung der Polizei den Dachstuhlbrand in einer ehemaligen Fabrikantenvilla am Ortsrand von Abentheuer verursacht. Bei den Arbeiten entzündeten sich die Holzschindeln der Fassadenverkleidung. Der Versuch des 73-jährigen Hausbesitzers und seiner Ehefrau, den Brand selbst zu löschen, misslang. Der Schaden liegt nach Einschätzung der Polizei bei weit über einer Million Euro.

Kurz nach 16 Uhr wurde der Alarm ausgelöst. Am Ende waren insgesamt 157 Feuerwehrleute aus zehn Wehren im Einsatz – Birkenfeld, Idar-Oberstein, Baumholder, Abentheuer, Buhlenberg, Börfink, Achtelsbach, Brücken, Oberhambach und Hoppstädten-Weiersbach. Die Konstruktion des historischen Gebäudes, verwinkelt und mit vielen Holzelementen versehen, machte die Löscharbeiten schwierig, berichtet VG-Wehrleiter Bernhard Schneider.

Das Feuer, das nach derzeitigen Ermittlungsstand an der Südfront des Gebäudes ausbrach, fand in den Holzschindeln der Fassadenverkleidung reichlich Nahrung. Schnell waren die Flammen bis zum Dachstuhl vorgedrungen.

Glück hatte die Feuerwehr mit dem trockenen Wetter. Die Wiese rund ums Haus fing kein Feuer. Aber die Fläche war so abgetrocknet, dass die Einsatzfahrzeuge problemlos manövrieren konnten. Mit Hilfe der Idar-Obersteiner und der Birkenfelder Drehleiter konnten die Brandnester von oben bekämpft und das Gebälk feucht gehalten werden. Dennoch war der Dachstuhl nicht zu retten: Er wurde komplett zerstört, berichtet Schneider. Auch die Löschwasserschäden in den darunter liegenden Stockwerken sind beträchtlich. In dem um die Wende zum 20. Jahrhundert vom Besitzer des benachbarten Sägewerkes erbauten Landhaus betrieben die jetzigen Hausbesitzer lange Jahre das Feinschmeckerrestaurant „La Cachette“ sowie ein weiteres Restaurant. Längst ins Rentenalter gekommen, hatten sie zuletzt wiederholt den Wunsch geäußert, sich zur Ruhe zu setzen. VG-Bürgermeister Dr. Bernhard Alscher äußerte gestern in einer ersten Reaktion höchstes Bedauern: „Das ist auch ein Rückschlag hinsichtlich der Nationalpark-Pläne. Das Anwesen besitzt einen hohen kulturhistorischen Wert. Ich hoffe, dass der Restaurantbetrieb möglichst schnell wieder aufgebaut werden kann.“

Die Löscharbeiten, bei denen die Feuerwehr durch die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde, fünf Kräften des DRK sowie Mitarbeitern der OIE und der VG-Werke unterstützt wurden, dauerten bis in den späten Abend, berichtet der VG-Wehrleiter. Zurück blieben bis zum nächsten Vormittag zwei Sechs-Mann-Teams als Brandwache. Aber auch für etliche ihrer Kameraden war an Schlaf in dieser Nacht erst noch nicht zu denken: Sie mussten Atemschutzgerät und anderes Material wieder einsatzbereit machen.

Völlig zerstört wurde der Dachstuhl der denkmalgeschützten ehemaligen Böckingschen Villa in Abentheuer, in dem das Restaurant „La Cachette“ untergebracht ist. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf mehr als eine Million Euro. Foto: Hosser

 

Mehr Bilder vom Brand und dem aufwendigen Feuerwehreinsatz im Internet unter

http://www.rhein-zeitung.de/bilder/aus-dem-rz-land/fotos-nahe-zeitung_galerie,-Bildergalerie-Grossbrand-im-Restaurant-La-Cachette-_mediagalid,30654.html

 

Nahe Zeitung vom Samstag, 24. August 2013, Seite 17

 

 

23.08.2013

 

Mehr als 100 Wehrleute im Einsatz

Brand Dachstuhl des „La Cachette“ stand in Flammen

M Abentheuer. Mehr als 100 Feuerwehrangehörige waren gestern Nachmittag im Einsatz: Der Dachstuhl des Landgasthofs „La Cachette“ stand in Flammen. Ursache sind möglicherweise Arbeiten am Haus, die der Eigentümer vorgenommen hatte, berichtet die Polizei Birkenfeld. Die Frau des Eigentümers versuchte offenbar, den Brand mit Wassereimern zu löschen, ihr Ehemann zog sie aus dem Haus heraus. Die Frau wurde direkt von den Sanitätern betreut und blieb unverletzt. Im Einsatz waren die Wehren Idar-Oberstein, Abentheuer, Baumholder, Brücken, Birkenfeld, Buhlenberg, Börfink, Oberhambach und Hoppstädten-Weiersbach. Vor Ort waren auch Kreisfeuerwehrinspekteur Eberhard Fuhr sowie die Führungsstaffel. Probleme mit dem Wasserdruck erschwerten die Löscharbeiten. Das „La Cachette“, als Böcking'sche Villa bekannt, gehörte bis 2007 zum Kreis jener Adressen, die im Restaurantführer Gault Millau erwähnt wurden. vm

Schwerstarbeit für die Wehren, die nach und nach zur Unterstützung der Kollegen zum Brand eilten: Der Dachstuhl des „La Cachette“ am Abentheurer Ortsrand stand gestern Nachmittag in Flammen. Foto: Hosser

Nahe Zeitung vom Freitag, 23. August 2013, Seite 19

29.06.2013

 

Nationalparkfreunde werden ausgeladen

Eklat Gründung des Fördervereins kann nicht wie geplant in Abentheuer stattfinden

Von unserem Redakteur Stefan Conradt

 

M Abentheuer/Birkenfeld. Die Befürworter eines künftigen Nationalparks im Hochwald müssen sich einen neuen Versammlungsort suchen, um wie geplant einen gemeinnützigen Verein „Freunde des Nationalparks“ zu gründen. Die Gemeinde Abentheuer hat der Bürgerinitiative (BI) die bereits zugesagte Gemeindehalle aus fragwürdigen Gründen kurzfristig wieder gekündigt. Ein Eklat, der gestern Wellen bis nach Mainz schlug.

„Eigentlich war ja alles klar“, sagt Herbert Leyser, der für die BI die Organisation der Gründungsversammlung organisiert. Das Okay für das „Abentheurer-Haus“ sei ganz spontan vom Ortsbürgermeister Klaus Goldt gekommen, auch die Bewirtung durch die örtliche Feuerwehr war schon abgemacht.

Davon wollte der Ortschef am Donnerstagabend aber nichts mehr hören: „Ihm bleibe keine andere Wahl, er müsse uns kündigen“, habe Goldt ihm mitgeteilt, so Leyser. Der Druck aus seinem Gemeinderat sei zu groß. Gegenüber der NZ begründet Goldt die geänderte Entscheidung anders: „Wir waren davon ausgegangen, dass es sich um eine Info-Veranstaltung für die Abentheuerer Bevölkerung handelt. Dass da ein Verein gegründet werden soll, wusste ich nicht.“ Das habe er erst der verschickten Einladung entnommen. „Das hätte suggeriert, dass wir in Abentheuer für einen Nationalpark sind – und das hätte 90 Prozent der Bevölkerung vor den Kopf gestoßen“, erläutert Goldt weiter. „Wir wollen bis zur Entscheidung des Landes Ende September eine neutrale Position einnehmen. Bis dahin soll es keine Propaganda in jedwede Richtung geben.“

Das wollen ihm die Verantwortlichen der BI nicht abnehmen. „Er hatte mir ja schon ein Grußwort für den Abend zugesagt“, sagt Dr. Ulrich Sommer. „Wir finden es sehr schade, weil wir gern im Hochwaldort Abentheuer getagt hätten.“ Auch der Birkenfelder VG-Bürgermeister Dr. Bernhard Alscher ist ungehalten: „Ich bin doch sehr verwundert über diesen Vorgang.“ Auch in Mainz war die Absage gestern Thema, nachdem der Grünen-Landesvorsitzende Thomas Petry („Das ist abent(h)euerlich: Anscheinend mangelt es dem Ortsbürgermeister an Demokratieverständnis“) die Umweltministerin informiert hatte.

Die Vereinsgründung am Freitag, 12. Juli, wird es aber trotzdem geben: Neuer Tagungsort ist die Birkenfelder Stadthalle, Beginn ist um 18 Uhr. Leyser: „Ich habe Bürgermeister Peter Nauert gefragt, ob wir in Birkenfeld unseren Verein gründen dürfen und nicht fürchten müssen, kurzfristig ausgeladen zu werden. Er hat nur gelacht.“ Zweck des neu zu gründenden Vereins ist laut Satzung die „Förderung der Regionalentwicklung“. Als Verein können die Befürworter auch Spenden sammeln, um zum Beispiel Infobroschüren drucken zu lassen.

Auf der Gründungsversammlung, die offen ist für jedermann, wird es Vorträge zu Nationalpark-relevanten Themen und eine Ausstellung des Schaurener Naturfotografen Hans-Martin Braun geben.

 

Kommentar

Der Rauswurf geht nach hinten los

Es spielt keine Rolle, ob es sich um die Gründung eines Vereins für oder gegen den Nationalpark oder um die Kaninchenzüchter aus dem Nachbarort handelt: Ohne triftige Gründe kann man gemeinnützige Gruppierungen nicht aus einem öffentlichen Gebäude verbannen, das mit Steuergeldern gebaut worden ist zu genau diesem Zweck: Dass sich Menschen im oder ohne Verein treffen, diskutieren, feiern können. Mit diesem höchst undemokratischen Schritt haben die Ortsgemeinde und ihr Bürgermeister nicht nur sich selbst, sondern auch der Front der Gegner eines möglichen Nationalparks einen Bärendienst erwiesen.

Oder glaubt man in Abentheuer allen Ernstes, eine solche landes-, ja bundesweit beachtete Entwicklung könne man dadurch stoppen, dass man Befürworter nicht ins Dorf lässt?

Nahe Zeitung vom Samstag, 29. Juni 2013, Seite 9

28:06:2013

Auszug aus der Nahe-Zeitung vom 20.06.2013

 

Verbandsgemeinderat Plätze in Abentheuer und Wagnersweg helfen beim Dreijährigen-Kontigent    Von unserem Redakteur Klaus Peter Müller

 

M Birkenfeld.

Grünes Licht für weitere Ausbaumaßnahmen in den Kindertagesstätten in Abentheuer und im Birkenfelder Wagnersweg gab der Rat der Verbandsgemeinde. Es sind insbesondere noch Plätze für Kinder unter drei Jahren zu schaffen, bevor der Anspruch auf einen Kita-Platz für Kinder unter zwei Jahren im August dieses Jahres in Kraft tritt.

Der Ratsbeschluss ist vorbehaltlich: Man habe der Kreisverwaltung mitgeteilt, dass man investieren wolle, nun bleibe anzuwarten, wie der Kreis mit der Verbandsgemeinde umgehe – so Bürgermeister Dr. Bernhard Alscher.

Mit Kosten von 25 000 Euro ist die Baumaßnahme in Abentheuer veranschlagt. Im Integrativen Kindergarten Wagnersweg will der kommunale Träger eine fünfte Gruppe installieren. .....  ... Mit dem Standort Abentheuer haderte Karin Deynet (CDU). Es sei fraglich, ob ein Umbau im katholischen oder der Anbau im evangelischen Kindergarten der Kreisstadt wirklich nicht kostengünstiger sei als der Transport von Birkenfelder Kindern in die Kita im Hochwalddorf.

Einstimmig sprachen sich die Ratsmitglieder schließlich für den Ausbau im Wagnersweg aus, mehrheitlich (15 Ja bei 5 Nein und 4 Enthaltungen) für den Ausbau in Abentheuer. Bei beiden Maßnahmen trägt die Verbandsgemeinde einen Eigenanteil von 10 Prozent. .......

Nahe Zeitung vom Freitag, 28. Juni 2013, Seite 20

26.06.2013,

Einen schönen Gästebucheintrag bekamen wir

15.04.2013

 

 

Übung mit Tanklaster    Wehr Sofortmaßnahmen geprobt

M Birkenfeld. Im Ausrückebereich 7 (Buhlenberg, Abentheuer und Börfink) stand bei einer Feuerwehrübung der Einsatz bei Verkehrsunfall mit Tank-Lkw auf dem Plan. Dazu stellte die Firma Thelen ein Tankfahrzeug zur Verfügung. Thorsten Beermann von der Firma Thelen und Christian Wiesen, der die Feuerwehr Börfink führt, erläuterten den Kameraden das Auffinden der Ladepapiere, die Handhabung der Pumpentechnik sowie Besonderheiten der Fahrzeugtechnik. Zudem übten die Wehrleute Sofortmaßnahmen zum Auffangen und Ableiten von Flüssigkeiten. An der abschließenden Besprechung unter der Führung von Ausrückebereichswehrführer Stephan Steuer aus Buhlenberg nahm auch Bernhard Schneider, Wehrleiter der VG Birkenfeld, teil.     Nahe Zeitung vom Montag, 15. April 2013, Seite 14

Anhand eines Fahrzeugs der Firma Thelen übten die Feuerwehrkameraden des Ausrückebereichs 7 den Einsatz bei einem Unfall mit Tanklaster. Thorsten Beermann von der Firma Thelen und Wehrleiter Christian Wiesen betreuten die Übung mit Fachwissen und wichtigen Tipps.Foto: Gerhard Ding

10.03.2013

 

Schaut Euch bitte mal die folgenden Bilder an und fragt Eure Eltern und Grosseltern, wer darauf zu sehen ist. Lasst mich bitte wissen wen Ihr erkennen / identifizieren könnt !  Herzlichen Dank Euch!!!

04.02.2013

 

 

Ein bemerkenswertes Foto ......das zeigt, wie wir in Abentheuer unsere Hydranten füllen :-)

 

Bei Wassermangel wird der Hydrant geöffnet und das Netz voll laufen lassen...ganz einfach  :-)

 

01.01.2013

Seit gestern liegt uns -als Kopie- ein wahres Kleinod aus der Abentheuerer Geschichte vor. Kurt Stumm aus Kleinich stellte uns diese  dankenswerter Weise zur Verfügung. ---> Link

Wer mehr darüber wissen möchte setze sich mit dem 1. Vorsitzenden des Heimatvereins Abentheuer e.V., Ulrich JOERG in Verbindung.

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10.10.2012

 

Einen herrlichen Beitrag, über unsere Webseite auf Platt,  hat uns Kurt Stumm geschickt. Er ist dort nachzulesen.....oder unter diesem Link http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/hunsrueck/aktuell/Heute-in-der-Hunsrueck-Zeitung-Wo-der-Drepsdrelles-auf-den-Schaepkuche-trifft;art779,3337413

 

HERZLICHEN DANK DAFÜR KURT

12.09.2012

 

Forstrat Walter Antes geht in den Ruhestand

Nach der Vollendung seines 65. Lebensjahrs ging Forstrat Walter Antes (rechts) in den Ruhestand. Insgesamt 46 Jahre lang stand er in den Diensten von Landesforsten und leitete seit 1975 das Forstrevier Abentheuer, dessen Fläche in dieser Zeit auf gut das Doppelte wuchs und mit seinem Ausscheiden aufgelöst wird. Schon als Kind hatte der gebürtige Vollmersbacher den Wunsch, Revierförster zu werden, und begann seine forstliche Lehre im damaligen Forstamt Herrstein. Zuvor hatte er auf dem Aufbaugymnasium in Alzey die mittlere Reife abgelegt. Von 1970 bis 1973 absolvierte er den Vorbereitungsdienst für den gehobenen Forstdienst. 1998 stieg er zum Forstoberamtsrat auf; seit Juli 2012 lautet die Amtsbezeichnung „Forstrat“. Bei der Verabschiedung hob der Leiter des Forstamts Birkenfeld, Georg Graf von Plettenberg (links), hervor, wie kompetent und gewissenhaft sein Stellvertreter diesen Beruf ausübte. Auch Armin Schick, Gebietsreferent von Landesforsten für Hunsrück/Rheinhessen, würdigte die Leistungen von Antes. Ehrenamtlich betätigt sich der Familienvater in der Kommunalpolitik. Er ist Erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Abentheuer.

Nahe Zeitung vom Mittwoch, 12. September 2012,

21.08.2012

 

Folgender Bericht über unsere Internetseite auf Platt war heute in der Nahe-Zeitung zu lesen

 

 

Abentheuers Homepage spricht Mundart

Hedd-Seit         Mitglieder des Heimatkundevereins verschaffen dem Hochwalddörfchen einen Internetauftritt besonderer Art

Von unserer Mitarbeiterin Verena Eberhardt

 

Abentheuer. „Gonn Dach - dadd hie es die Indernedseid von da Hedd.“ Mit diesen, vor allem für eine Website ungewöhnlichen Worten, begrüßt die Gemeinde Abentheuer, die von Einheimischen auch kurz „Hedd“ (wie Hütte) genannt wird, ihre Besucher im Internet. Die „Hedd-Seite“ ergänzt seit kurzem die Internetpräsenz von Abentheuer und wurde von ihren Machern mit viel Liebe für den Hunsrücker Dialekt erarbeitet.

Ulrich Joerg und Gerold Heidrich, die beiden Vorsitzende des Heimatvereins Abentheuer, engagieren sich von Haus aus für die Bewahrung der heimischen Mundart. Sie betreuen die Internetseiten von Ortsgemeinde und Heimatverein und kamen, nachdem es bereits eine Zusammenstellung „bedrohter“ Dialektwörter gab, auf die Idee, eine komplette Internetseite in Mundart zu verfassen.

 

Ein Klick „off Pladd“

Intensive Recherchen ergaben, dass es kaum Webseiten gibt, die komplett in Dialekt verfasst sind, was die beiden Männer in ihrem Vorhaben bestärkte. Gute sechs Wochen Arbeit investierten Joerg und Heidrich bisher gemeinsam in den Aufbau der Internetseite. Das alles geschieht in ihrer Freizeit: In der Regel treffen sie sich jeden Sonntag für zwei bis drei Stunden, verfeinern auch unter der Woche die Beiträge und sammeln Ideen. Viele Texte auf der Homepage sind Eins zu Eins-„Übersetzungen“ der standardmäßigen Seite in Hochdeutsch www.abentheuer.de. Von ihr aus kommt man mit einem Klick auf „off Pladd“ auf die Dialektseite www.die-hedd.de.

Die „Heddna“ können sich jetzt in ihrer ureigenen „Sprooch“ über das Dorf- und das Vereinsgeschehen informieren oder über vergangene Ereignisse der Gemeinde lesen. Unter den Menüpunkten „Bilda“,„Dellagugga“und „Schbrisch“, die auf der in Hochdeutsch verfassten Homepage nicht zu finden sind, gibt es etliche Bilder, unterhaltsame Anekdoten und typische Hunsrücker Spezialitäten zu entdecken. In Unterpunkten, auf denen noch wenig zu sehen ist – die Website ist noch nicht ganz fertig – versprechen die Macher mit den Worten „Hie weere mir, so noh on noh, ennd nohm annere renn brenge“ in Zukunft noch mehr Lesestoff.

Als zusätzliches „Schmankerl“ empfiehlt Joerg Besuchern das „Werdabuch“: Eine Tabelle mit mehreren hundert Dialekt-Wörtern mit jeweiliger Übersetzung oder Umschreibung, falls es kein hochdeutsches Synonym gibt. Hierbei kommen sowohl Mundartkundige als auch reine Hochdeutschsprecher, die mit dem Platt Probleme haben, auf ihre Kosten. Beim Lesen von Wörtern wie bähbalisch (fad), Fisemadände (Schwierigkeiten) oder sehmelliehre (überlegen) ist Schmunzeln nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gewollt.

Zugegeben: Man braucht fürs Lesen mehr Zeit als gewöhnlich. Bei den vielen Wörtern, die man vielleicht selbst nur noch vom Hören kennt, lohnt sich ein Schmökern dennoch auf jeden Fall.

 

Vokabeln werden „voagelees“

Da die Phonetik der Wörter, trotz großer Bemühungen der Übersetzer, im geschriebenen Wort oft nur schwer nachvollziehbar ist, bieten mittlerweile Audiodateien eine zusätzliche Hilfe: Mit einem Klick auf „voagelees“ gibt es die Möglichkeit, das Geschriebene zu hören und gleichzeitig zu lesen. „Hiermit kommt der Eindruck der Sprache besser rüber, und es wirkt noch lebendiger“, betont Joerg. Das Anliegen der Website-Ersteller liegt vor allem darin, „unser Platt präsent zu halten“, erläutert er. „Die Sprache wird wahrscheinlich innerhalb der nächsten Generationen immer mehr in Vergessenheit geraten, schließlich aussterben.“

Bis jetzt haben Ulrich Joerg und Gerold Heidrich für ihre Mühen viel Lob geerntet. „Für uns ist das keine Arbeit, sondern Spaß“, berichtet Joerg. „Die positiven Rückmeldungen freuen uns natürlich. Wir wollen einfach Spaß beim Erweitern der Homepage haben, die Leute sollen Spaß beim Lesen und Hören haben.“ Wem der Dialekt doch auf Dauer zu anstrengend wird, gelangt mit einem Klick auf „hochdeidsch“ wieder zurück auf die „normale“ Version der Internetpräsenz und kann sich auf üblichem Weg über die Gemeinde informieren.

 

 

Eine Kostprobe von der „Hedd“-Seite: „Reschds dadd Bild weisd die Seehmiehl. Wie dadd Bild gemach wohr es, war dadd noch die Bagettfabregg. Viel Leit horre hie Awed. Nedd nur von da Hedd, aach aus annere Derfa. Medd de Johre war dann dord emal e Fabregg for Vabundstähn, dann e Heim for Kenna, wo nedd gerood ware. Dann war dord emol so e komisch Lewensgemeinschaft, wo kenna woschd, wadd die mache, und idsd senn doad seit 94 die Hare Krischna.“

Nahe Zeitung vom Dienstag, 21. August 2012, Seite 22

 

12.08.2012

Weil die Seite auf Platt www.die-hedd.de sicherlich für Ungeübte schwer zu lesen ist, arbeiten wir daran die meisten Seiten zu vertonen. Derzeit erstellen wir noch MP3 Dateien, die erst heruntergeladen werden müssen, bevor sie abgespielt werden. Das mag etwas dauern, dennoch hoffen wir unseren Besuchern der  Webseite damit entgegen zu kommen.

10.08.2012

Seit wenigen Tagen hat Abentheuer eine neue Internetseite. Was das besondere daran ist, könnt Ihr Euch sicherlich denken, wenn Ihr wisst, wie die neue Seite heißt: www.die-hedd.de

Es gab und gibt sehr gute Gründe für diese Webseite.
1. Der Erhalt unseres Dialektes. Hunsrückweit laufen dahingehend unterschiedliche Bemühungen. Mit dieser Internetseite leisten wir einen schönen Beitrag dazu
2. Abentheuer ist damit eines der ganz ganz wenigen Dörfer, die sich im Internet in Ihrem Dialekt präsentieren.
3. Vielleicht ist diese Seite den jüngeren Einwohnern des Dorfes eine Anregung mol se prowiere pladd se schwädse

Diese neue Seite wird keinesfalls in Konkurrenz zu abentheuer.de stehen, sondern ist als Ergänzung gedacht. Aktuelles Geschehen wird - soweit es möglich ist - eins zu eins übersetzt auf beiden Internetseiten zu finden sein. Der Schwerpunkt in ausführlicheren Berichten wird eher auf den Geschichten und Fotos aus früherer Zeit liegen.

So wünschen wir Euch also viel Spaß mit unserer Seite auf Platt. Auf Rückmeldungen freuen sich Gerold und Uli .

29.07.2012

Der Scan einer weiteren Ansichtskarte, mittlerweile der 35. erreichte uns gestern. Auf der Seite mit den Ansichtskarten ist es die Nummer 15. Aufgenommen wurde sie wohl im Herbst, von der gleichen Stelle wie Karte 14.

28.07.2012

 

Aufmerksam geworden durch einen Beitrag von mir in der WKW-Gruppe der Nahe-Zeitung meldete sich die Redaktion bei mir.  --> so berichtete die Nahe-Zeitung über die Bartagame

 

Frauchens Lockruf

Mit „Nessie“, das im so genannten Sommerloch immer wieder ger´n aus seinem schottischen See auftaucht, fing es an. Inzwischen häufen sich regelmäßig in der nachrichtenarme Zeit die Meldungen über ungeheuere Kreaturen, die in idyllischen Badeseen Enten und Dackel jagen, oder auf der Uferpromenade Spaziergänger in Angst und Schrecken versetzen. Für einen Moment schien es jetzt, als könnte das höchstens vom Namen her aufregende Dörfchen Abentheuer für die Medien zum Schauplatz eines Sommerlochmärchens werden. Spaziergänger hatten mitten im Ort im Gebüsch am Wegesrand ein knapp armlanges Reptil beobachtet, erzählte uns Ulrich Joerg vom Heimatverein. Das „Monster“ erinnerte stark an die Miniaturausgabe eines mittelalterlichen Drachens, obgleich es keinerlei Feuer spuckte und auch nur leise fauchte. Aber Abentheurer sind zum Glück aufgeklärte Menschen. Bald bestätigte sich, dass das Tier, eine gänzlich harmlose Bart-Agame, wohl aus einem Terrarium in der Nachbarschaft ausgebüxt war. Die Halterin hat sich zwischenzeitlich auch schon gemeldet. Die anfängliche Aufregung hat sich gelegt. Nur wollte der ungewöhnlicher Hausgenosse Frauchens Lockruf bislang noch nicht folgen. Das Wetter draußen ist vermutlich einfach zu schön. kpm

Nahe Zeitung vom Samstag, 28. Juli 2012, Seite 15

 

Ups.....da wurde aber mit heißer Nadel noch ganz schnell ein Artikel gestrickt. Sonst hätte der rührige NZ-Mitarbeiter sicherlich Zeit gehabt Fakten zu recherchieren. Die Spaziergänger ??....der Wegesrand ??....das  Sommermärchen??...höchstens vom Namen her aufregende Dörfchen Abentheuer?? ......   erzählte uns Herr Ulrich Joerg.????

Es hätte heißen müssen: Eine Hausfrau...., auf einer Obstwiese, ...bemüht kein Aufsehen zu erregen, in dem Dörfchen mit dem einmaligen Ortsnamen.....habe ich mir so ausgedacht

 

 Es war halt doch sehr sehr heiß in den letzten Tagen, und da passiert so ein Fauxpas schon mal.

27.07.2012

 

 

Heute meldete sich der Besitzer vom Bonsai-Drachen, genauer gesagt, der ausgebüxten Bartagame. Die Bartagame ist ein Bartagammer :-) und fünf Jahre alt. Nun gilt es nur noch des Kerlchens habhaft zu werden.     Wir halten Euch auf dem Laufenden!!

23.07.2012

 

Das unten abgebildete Tier wurde heute in Abentheuer auf dem Mühlenberg gesehen -> kein Witz und kein Aprilscherz <-  !!  Weiß jemand um welches Tier es sich handelt??  Vermisst  jemand solch einen kleinen Racker??

 

  

 

 

08.07.2012

 

 

Die Abentheuerer Internetseite ist wieder aktuell.

 

Wichtig ist, dass Abentheuer wieder aktuell im Web vertreten ist.

 

Sicherlich wird es in den nächsten Tagen hier oder da noch Änderungen geben, die auch schon mal etwas nachhaltiger ausfallen kann. Zudem werden Beiträge, die zur Zeit noch auf unserer Festplatte ruhen, nach und nach eingearbeitet.

 

Die letzten Monate waren sehr arbeitsreich - nun liegt es auch an Euch wie es weiter geht.   

 

abentheuer.de ....ist auch Eure Seite... wäre schön, wenn viele mitmachen würden.

 

Wir haben uns vorgenommen, eingehende Beiträge möglichst schnell zu veröffentlichen.

 

Kritik, Anregungen oder Lob gerne an Gerold oder Uli